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Fußball: Kreisliga

GW Gimbte hat noch Luft nach oben

Gimbte

Nicht alles ist schlecht: Zwar kassierte GW Gimbte am Mittwoch beim 2:3 beim BSV Roxel II die zweite Niederlage in Folge, der A-Ligist zeigte aber eine kämpferisch starke Leistung. Nur spielerisch ist noch Luft nach oben, findet Coach Daniel Helmes.

Von Camillo von Ketteler

Rennt der Musik derzeit nur hinterher: Blau-Gelb Gimbte unterlag der Reserve des BSV Roxel mit 2:3 und rutscht auf Platz zehn ab. Foto: BG Gimbte

Der SC BG Gimbte kommt in der laufenden A-Liga-Saison noch nicht so richtig in Tritt. Dachte der ein oder andere nach dem 4:0-Heimerfolg gegen Eintracht Münster vor guten zwei Wochen vielleicht, dass sich die Elf von Coach Daniel Helmes jetzt auf dem aufsteigenden Ast befinde, so folgte nach der 1:5-Klatsche gegen die DJK SV Mauritz nun die zweite Niederlage in Serie. Mit 2:3 mussten sich die Gimbtener am Mittwochabend bei der Zweitvertretung des BSV Roxel geschlagen geben und rutschten in der Tabelle auf den zehnten Platz ab.

Direkte Antwort auf den Rückstand

„Das Ergebnis geht so in Ordnung“, sagt Coach Helmes, der verletzungsbedingt auf Fabian Rink, Christopher Nobbe, Adam Kozakowski und Marius Müller verzichten musste. „Roxel war spielerisch sehr stark, haben wahrscheinlich eine ihrer besten Saisonleistungen gezeigt“, lobt er den Gegner. Dabei hielt Gimbte einen guten Teil der Partie mit, hielt der spielerischen Überlegenheit des Tabellenfünften stand. Nachdem Florian Bussmann den Gastgeber nach einem sauber über außen vorgetragenen Angriff in Führung brachte (18.), kam der SC Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel und durfte sich beim BSV für den Ausgleich bedanken. Nach einem Konter brachte der Roxler Lukas Deckart den ball im eigenen Tor unter (33.). „Ein vollkommen verdientes Tor“, analysiert Helmes, dessen Team sogar mit einer Führung hätte in die Halbzeit gehen können – Marvin Albertmann verzog aber volley.

Anschlusstreffer kommt zu spät

Nach Wiederanpfiff dann der direkte Schock für Helmes und seine Mannen, als Maximilian Leser Roxel wieder in Führung brachte (48.). In der Folge zeigten die Platzherren ihre Klasse. „Passgenauigkeit und   -härte passen bei denen einfach“, so Helmes, dessen Team dann nach 66 Minuten schachmatt gesetzt wurde, als Bussmann den Ball aus 16 Metern unter die Latte haute. „Damit war das Spiel dann entschieden“, sagt Helmes, für dessen Team auch der gut aber zu spät herausgespielte Anschlusstreffer von Christoph Wesselmann (90.) „nicht mehr als Ergebniskorrektur“ war. „Wie wir gekämpft haben war lobenswert, spielerisch ist noch Luft nach oben. Ich bn da aber guten Mutes und kann den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagt Coach Helmes, dessen Truppe am Sonntag (15 Uhr) den Viertplatzierten SW Havixbeck empfängt.

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