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Fußball: Kreisliga B

Fokus Aufstieg: Darauf kommt es für die Reserve der Nullneuner an

Greven

Die zweite Mannschaft des SC Greven 09 sorgt in der Kreisliga B einmal mehr für Furore. Nachdem der Aufstieg vergangene Saison verpasst wurde, soll es nun in diesem Jahr klappen. Auf was es dabei ankommt, hat Coach Srdjan Kosoric verraten.

Srdjan Kosorik Foto: th

Mit 37 Punkten nach 15 Spielen steht der SC Greven 09 II auf dem zweiten Platz der Tabelle. Die Bilanz der Nullneuner Zweitvertretung kann sich also durchaus sehen lassen. Wenn es in der Rückrunde um den Aufstieg in die Kreisliga A geht, dann steht dem Team um Trainer Srdjan Kosoric aber vor allem der FC Mecklenbeck als Spitzenreiter im Weg und der SC Sprakel – punktgleich mit dem SCG auf Rang drei.

So weit, so gut. Und trotz der sechs Zähler Rückstand – und ein Spiel weniger für Nullneun – auf den FCM haben die Greven nach wie vor alles selbst in der Hand. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und jeden Gegner ernst nehmen“, so Kosoric, für den es im Kampf um die vorderen Plätze in der B-Liga vor allem auf viele Kleinigkeiten ankomme.

Denn wagt man einen Blick in die Statistiken der vergangenen Saison, dann wird schnell deutlich: die Kosoric-Truppe befand sich vor genau einem Jahr in einer noch besseren Ausgangsposition. Damals lagen die Grevener nach der Rückrunde sogar auf dem ersten Tabellenplatz. Am Ende der Saison machte jedoch der SC Westfalia Kinderhaus II das Rennen um den Aufstieg. Die Reserve der Nullneuner guckte in die Röhre.

Akribische Arbeit macht sich bezahlt

Und damit das in dieser Spielzeit nicht erneut der Fall ist, hat die Mannschaft akribisch an einigen Baustellen gearbeitet und bisher auch eindrucksvoll verbessert, wie selbst der Übungsleiter bestätigt: „Mittlerweile legen wir einen hohen Fokus auf wenige Gegentore.“ Derzeit sind nur 14 an der Zahl – die wenigsten der gesamten Liga. Am letzten Spieltag der Saison 2021/2022 waren es hingegen 38. Zu viele, wie Kosoric im Nachhinein feststellen musste.

Doch nun ist alles anders. Der Trainer lobt die Einstellung seiner Jungs: „Selbst, wenn wir 5:1 gewinnen, dann ärgert sich jeder über das eine Gegentor.“ Generell mache es seine Mannschaft in der Arbeit gegen den Ball nun viel besser als letztes Jahr.

Um so wichtiger sei es nun auch mit Beginn der Vorbereitung, die für Grevens Zweite ab dem kommenden Sonntag beginnt, den Fokus mit Argusaugen auf die nächsten Fußball-Monate zu richten. „Wir werden ganz normal, zwei Einheiten pro Wochen haben plus eine individuelle Extraschicht“, verrät Kosoric und hoffte dabei auf die paar Körner mehr als beim FC Mecklenbeck und dem SC Sprakel. Denn fest steht: „Wir wollen da oben bleiben, denn es geht wirklich um einiges.“

"Alles ist möglich"

Im direkten Vergleich mit den beiden Kontrahenten aus der Liga haben die Grevener zumindest schon einmal gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen sein muss. Nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Sprakel zum Saisonauftakt folgte im weiteren Verlauf ein 4:3-Sieg über den Mecklenbecker Ligaprimus. Und im Rückspiel gegen Sprakel – am letzten Spieltag des vergangenen Jahres – erspielten sich die Nullneuner immerhin ein Unentschieden.

Seit der zweiten Saisonniederlage Mitte September gegen BG Gimbte (1:2) verloren Kosoric und sein Team kein einziges Spiel mehr und sind nunmehr seit zehn Partien ungeschlagen. In Kombination mit den wenigen Gegentoren gute Voraussetzungen für einen positiven Ausgang im Sommer dieses Jahres. Für Kosoric ist jedenfalls „alles möglich“.

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