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150 Mitglieder besuchen die virtuelle Info-Veranstaltung

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Greven

Da gab es jede Menge Input im Rahmen der Info-Veranstaltung rund um die Fusion. DJK und TVE führten klug Regie.

mw

Strich die Vorteile der geplanten Fusion zwischen DJk und TVE Greven heraus: Frank Simon. Foto: Martin Weßeling

Die mit der geplanten Fusion betrauten Vorstandsmitglieder von DJK und TVE Greven hatten die Veranstaltung am Freitag im Vorfeld präzise durchgeplant, um die vielen Mitglieder, die an der Online-Sitzung teilnahmen, bestmöglich informieren zu können.

DJK-Präsident Stephan Bothe sowie TVE-Frontfrau Paula Windau freuten sich in ihren Eröffnungsansprachen über gut 150 Interessierte, die bei der virtuellen Versammlung dabei waren. Sie vermittelten durchaus den Eindruck angespannter Freude über den geplanten Zusammenschluss.

Getreu dem Motto: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, erwarten DJK sowie TVE einen äußerst lebhaften, motivierenden und für alle Seiten vorteilhaften Prozess.

Frank Simon (TVE) wies noch einmal ausdrücklich auf die positiven Aspekte einer Fusion hin: „Der TVE und die DJK schließen sich zu einem gemeinsamen Verein zusammen, schließen Angebotslücken, entwickeln bestehende und neue Sporträume und bauen eine professionelle Struktur auf. Der Verein bietet Freizeit-, Breiten- und Gesundheitssport für alle Altersklassen an. Er fördert den Wettkampf- und Leistungssport.

Unter dem Dach des Vereins gibt es Abteilungen mit eigenen Strukturen und weitreichenden Entscheidungsbefugnissen. Bestehende Abteilungen genießen Bestandsschutz. Der Verschmelzungsprozess wird auf eine breite Basis gestellt. Es gibt ein hohes Maß an Beteiligung. Identitätsstiftende Merkmale beider Ursprungsvereine werden berücksichtigt.“

Sven Thiele (DJK) machte sachlich auf mögliche „Risiken und Nebenwirkungen“ der Verschmelzung aufmerksam – wohl auch, um dem Eindruck entgegenzuwirken, den Entscheidungsprozess bei den Mitgliedern zu beeinflussen. „Es droht ein Identitätsverlust beim Namen, bei der Tradition. Das Corporate Identity könnte verloren gehen und eine größere Anonymität entstehen. Es droht eine Orientierungslosigkeit in der Anfangsphase wegen unterschiedlicher Ansprechpartner – und damit Kommunikationsverluste. Ungeklärte Verantwortlichkeiten könnten zu Irritationen führen. Zudem entstehen höhere Fixkosten und ein hoher Arbeitsaufwand beim Verschmelzungsprozess.“

Frank Simon argumentierte mit einem deutlich vergrößerten Angebot für die Sport treibenden Mitglieder und einem verbesserten Service.

Digitale Angebote würden ausgeweitet, mehr als 300 stünden pro Woche zur Verfügung. Zudem sei mit einer Fusion auch ein Ausbau der Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche verbunden, insgesamt stünden mehr Sportstätten zur Verfügung.

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