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Kung Fu: Deutsche Verbands-Meisterschaft

Kung-Fu Kämpfer demonstrieren Körperbeherrschung par excellence

Greven

Am Wochenende fand in Greven die Meisterschaft des Deutschen Kung-Fu-Verbandes statt. Gastgeber in der Rönnehalle war der SC Greven 09. Wer hier ein Hauen und Stechen vermutet hatte wurde baff enttäuscht – die Kämpfer zeigten maximale Körperbeherrschung und filigrane Techniken.

wn

Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen nach Greven, um an der Meisterschaft des Deutschen Kung-Fu-Verbandes in der Rönnehalle teilzunehmen. Die heimischen Athleten verbuchten zahlreiche Siege und gute Platzierungen. Foto: SC Greven 09

Teilnehmer aus ganz Deutschland demonstrierten ihre Kung-Fu-Künste auf vielfältigste Weise. Das Turnier begann mit traditionellen Kung-Fu-Technikfolgen die mit und ohne Waffen dargeboten wurden.

Ausgetragen wurde der Wettbewerb in den Kategorien Formen (Kürübungen gegen imaginäre Gegner) mit und ohne traditionelle chinesische Waffen. Die Kämpfer bekamen Noten für die Elemente Kraft, Dynamik, Standfestigkeit und Realitätsnähe der jeweiligen Kürübung.

Die Sportler des SC Greven 09 erreichten folgende Platzierungen Paul-Werner Christen und Daniel Christen belegten den ersten Platz mit der Partner-Waffenformen Stock gegen Speer. Thomas Deidda schaffte zusammen mit einem seiner Schüler (Leon Hinz) in der Kategorie Partner-Waffenformen ebenfalls den ersten Platz.

Bei den Damen stach Jorunn Mense hervor – die Darbietung einer besonders schwierigen Handform verhalf ihr zu Platz zwei.

Für einen wahren Medaillenregen sorgten die Kinder und Jugendlichen:

Gideon Kramps gewann die Wertung mit dem Langstock und schaffte weiterhin zwei Zweite und zwei Dritte Platzierungen.

Leon Hinz gewann in drei verschiedenen Waffen-Kategorien und belegte mit seiner Handform Rang zwei. Johanna Deidda gewann den ersten Platz mit dem Langstock sowie den dritten Platz mit ihrer Handform. Dorian Schlüss siegte mit seiner Handform. Max Bernsmann und Henrik Hoffmann erlangten Platz zwei und drei mit dem Langstock und Joost Wegner ergatterte jeweils den dritten Platz in den Kategorien Handform (waffenlos), Langwaffe und Doppelwaffe.

Das Kung-Fu-Training beschränkt sich nicht nur auf Kraft, Ausdauer, Koordination und Balance, sondern schult auch den Geist, wie die Abteilung in ihrem Bericht schreibt, so ist die geistige Kontrolle über die eigenen Bewegungen zwingend notwendig. Kung Fu habe aber nicht nur das Ziel der Selbstverteidigung, es soll auch die Gesundheit der Sportler erhalten und fördern. Aus diesem Grund wird in der Kung-Fu-Ausbildung auch Wert auf die Gesundheitslehre gelegt: Jeder Schüler lernt mit seiner eigenen Geschwindigkeit. Und obwohl eine einheitliche Unterrichtsstruktur beibehalten wird, gibt es Zeit für das individuelle Training des einzelnen Schülers.

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