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Fußball: Im Kellerduell sorgt Nienberge in Gimbte für klare Verhältnisse

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Gimbte

Rein rechnerisch ist der SC Blau-Gelb Gimbte natürlich noch nicht abgestiegen. Doch nach dem 0:4 (0:3) gegen den SC Nienberge braucht es wohl mehr als eine gehörige Portion Zweckoptimismus, um noch an den Verbleib in der A-Liga zu glauben.

Von Sven Thiele

Den Gimbter Spielern gelang es an diesem Sonntag zu selten, Gesprächsbedarf: Daniel Helmes wollte das 0:4 nicht einfach auf sich beruhen lassen. Foto: thth

Rein rechnerisch ist der SC Blau-Gelb Gimbte natürlich noch nicht abgestiegen. Doch nach dem 0:4 (0:3) gegen den SC Nienberge braucht es wohl mehr als eine gehörige Portion Zweckoptimismus, um noch an den Verbleib in der A-Liga zu glauben. Zum einen unterlag der SC Gimbte im ersten Heimspiel des Jahres an der Schlage ausgerechnet gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Tabellenkeller, zum anderen präsentierte sich die Mannschaft von Daniel Helmes ohne jeglichen Biss. Die Art und Weise, wie sich der Vorletzte an diesem Sonntag in sein Schicksal fügte, nährt wenig Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd.

Zugestehen muss man den Gimbtern, dass der Start alles andere als nach Plan verlief. Nach gerade einmal acht Minuten zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Es war eine wie so oft in solchen Situationen haarige Angelegenheit. „Ich hätte ihn nicht gegeben“, meinte später Daniel Helmes. Gleichwohl änderte das nichts an der Entscheidung, die den Gastgeber frühzeitig in Rückstand brachte. Die Chance auf das 1:0 ließen sich die Nienberger nicht nehmen.

Die Gimbter waren noch dabei, sich neu zu sortieren, da klingelte es zum zweiten Mal im Kasten von Alexander Gradin. Schon nach 15 sprach nicht mehr viel für die Gastgeber, die es ihrerseits verpassten, das Ergebnis zu korrigieren. Der aufgerückte Felix Hehemann hatte kurz nach dem 0:2-Rückstand den Anschlusstreffer auf dem Fuß, brachte den Ball aber trotz freier Schussbahn nicht im Ziel unter.

An der nötigen Zeit mangelte es nicht, an den Möglichkeiten umso mehr. Während die Nienberger mit der klaren Führung im Rücken auch mit den Widrigkeiten des holprigen Untergrundes einigermaßen gut zurecht kamen, sprangen den Gimbtern nicht nur die Bälle vom Fuß. Die Gastgeber entwickelten auch zum Verdruss der Zaungäste keinerlei Druck auf das Tor ihrer Gäste, die nur darauf warten mussten, den Sack zuzumachen. So kam es dann auch, dass Nienberge zuerst in der 43. Minute auf 3:0 erhöhte, um nach der Pause (63.) endgültig den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

„Wir haben es überhaupt nicht verstanden, einfachen Fußball zu spielen“, hielt Daniel Helmes nach dem Schlusspfiff mit Kritik nicht hinterm Berg. „Wir hatten heute zu viele einfache Ballverluste. Das darf man sich in einem solchen Spiel nicht erlauben. Das war enttäuschend.“ Gleichwohl beteuerte der Trainer: An Aufgeben sei nicht zu denken. Daran ändere auch das trübe Tabellenbild nichts. Daniel Helmes: „Ich schauen einfach nicht auf die Tabelle.“

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