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Schwimmen: 23-köpfige Delegation des SV Greven im südenglischen Crowborough

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Die Partnerschaft zwischen Grevens Schwimmerinnen und Schwimmern und denen aus Crowborough, die bereits seit vielen Jahrzehnten besteht, hatte in den letzten Jahren mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Umso froher waren die neuen Organisatoren Kim Kleimeier und Niels Albrecht, dass es nun in diesem Jahr endlich wieder klappte

23 Schwimmer und Betreuer des SV Greven wurden nach dreijähriger Pause endlich wieder im südenglischen Crowborough von ihren Gastgebern des Beacon Swimming Club begrüßt. Foto: SV Greven

„Hello again“, gefolgt von einem „Great to see you again“ hieß es am Freitagabend, als die 23 Schwimmer und Betreuer des SV Greven nach dreijähriger Pause endlich wieder im südenglischen Crowborough von ihren Gastgebern des Beacon Swimming Club begrüßt wurden.

Die Partnerschaft, die bereits seit vielen Jahrzehnten besteht, hatte in den letzten Jahren mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, umso froher waren die neuen Organisatoren Kim Kleimeier und Niels Albrecht, dass es nun in diesem Jahr endlich wieder klappte. „Wir wollten so schnell wie möglich wieder einen Austausch durchführen, damit diese schöne Tradition weiter mit Leben gefüllt wird und nicht irgendwann in Vergessenheit gerät“, erklärte Niels Albrecht.

Schnell waren die Schwimmer am Freitagabend auf die Gastfamilien verteilt, und so wurden beim Abendessen die ersten Kontakte zwischen Engländern und Deutschen geknüpft. So konnten selbst die Jüngsten in der Grevener Mannschaft schnell ihre in der Schule erworbenen Englischkenntnisse in der Praxis testen.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Sports. Nachdem am Morgen beim gemeinsamen Stand-Up-Paddling das Miteinander gefördert wurde, ging es am Nachmittag ins Schwimmbad, um beim traditionellen Wettkampf um Zeiten und Medaillen zu schwimmen. Dabei lief es für das SVG-Team aus sportlicher Sicht zunächst nicht ganz so gut – über die Schmetterling- und Rückenstrecken konnte nicht ein Sieg errungen werden.

Dies änderte sich dann aber beim Brust- und Freistilschwimmen, als immer häufiger der Grevener Schlachtruf durch das Bad hallte – das untrügliche Zeichen, dass ein SVGler gewonnen hatte. Klarer Gewinner war das SVG-Team jedoch, was die Stimmung anging. An die Lautstärke der Grevener Schwimmer kamen die englischen Gastgeber selten heran.

Abgerundet wurde das Wochenende am Sonntag mit einem Besuch in London, wo unter anderem die Tower Bridge, Big Ben und der Buckingham Palace besucht wurden. Die vollen Straßen und die besondere Atmosphäre nach dem Tod von Queen Elisabeth II beeindruckten die Grevener besonders. Montagmorgen hieß es Abschied nehmen. Von Freunden, die drei Tage zuvor noch Unbekannte waren. Hoffentlich mit einem Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn die Engländer zum Gegenbesuch erwartet werden.

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