34. Sprinterpokal im Hallenbad
Neustart ohne Zuschauer: 30 SVG-Schwimmer fordern die Konkurrenz aus zehn Vereinen heraus
Greven
Der Sprinterpokal kehrt an diesem Wochenende zurück ins Grevener Hallenbad. Zwar mit kleinerem Teilnehmerfeld und ohne Zuschauer, dafür aber mit großer Vorfreude. Eine Einstimmung.
Nach der unfreiwilligen Pause im Vorjahr wollen die Grevener Schwimmer beim 34. Sprinterpokal im Grevener Hallenbad endlich wieder voll durchstarten. Vor der Wiederauflage an diesem Sonntag (ab 9 Uhr) verspricht das Meldeergebnis spannende Wettkämpfe um die begehrten Pokale und Medaillen.
Lange war unklar, ob der Sprinterpokal der SVG-Schwimmer in diesem Jahr stattfinden würde. Nach einem Jahr coronabedingter Pause standen die Verantwortlichen der Schwimmabteilung vor der Frage, ob sie es wagen wollten, den Wettkampf zu planen. Schließlich beginnen die ersten Vorbereitungen schon Monate im Voraus. Nachdem man sich entschlossen hatte, wenigstens die notwendigen Vorplanungen in Angriff zu nehmen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, entschied Abteilungsleiterin Sabine Meyer nach Beratungen im Orga-Team Ende Januar, in die heiße Phase der Vorbereitung einzusteigen.
Zu diesem Zeitpunkt stand fest: Der 34. Grevener Sprinterpokal wird stattfinden.
Bis es dann am Sonntag so weit sein wird, galt es noch einige Aufgaben zu bewältigen. So musste ein Hygienekonzept erstellt werden, das auf der einen Seite einen möglichst reibungslosen Wettkampf ermöglicht, auf der anderen aber auch ein Höchstmaß an Sicherheit bietet. Durch die Beschränkung der Teilnehmerzahl, die Anwendung der 2G-plus-Regel und den Verzicht auf Zuschauer sieht sich das Team gut gewappnet.
Dass der Wettkampf trotz eines Jahres Pause nichts an seiner Beliebtheit eingebüßt hat, zeigen die sehr guten Meldezahlen. Schon Tage vor dem eigentlichen Meldeschluss waren alle Startplätze vergeben. Danach musste noch vielen Vereinen abgesagt werden.
Insgesamt schicken somit elf Vereine – acht aus dem Münsterland und drei aus Niedersachsen – ihre Schwimmer in das Grevener Hallenbad. Mit 32 Schwimmern die meisten bringt die SG SSF Marl-Hüls an den Start, dicht gefolgt vom gastgebenden SV Greven mit 30 Startern.
Wie die Siegchancen für die SVG-ler stehen, dazu mochten sich im Vorfeld die heimischen Schwimmer nicht äußern. Der Leistungsstand der Konkurrenz sei wegen der wenigen Wettkämpfe in den letzten Monaten nur schwer abzuschätzen.
Dennoch lassen die im Training gezeigten Ergebnisse auf die eine oder andere vordere Platzierung hoffen. Von den Fans kann diese dann allerdings nicht gefeiert werden, denn Zuschauer sind in diesem Jahr ja nicht zugelassen.
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