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Fußball: SC 09 zittert sich in gegen Ibbenbüren zu einem 3:2-Sieg

Nichts für schwache Nerven

Greven

Mit einem Zittersieg haben sich die Fußballer des SC Greven 09 am Donnerstagabend in der Bezirksliga-Tabelle auf Platz neun vor geschoben. Der 3:2-Erfolg in Ibbenbüren stand bis zur letzten Minute auf des Messers Schneide.

-th-

Torschütze zum 2:0: Bernd Lakenbrink. Foto: th

Diese 90 Minuten und vor allem die Nachspielzeit waren nichts für schwache Nerven. In der Schlussphase der Bezirksliga-Partie zwischen der Ibbenbürener Spielvereinigung und dem SC Greven 09 ließen es die Akteure am Donnerstagabend richtig krachen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zuerst zimmerte ISV-Spielertrainer Steffen Büchter beim Stand von 2:3 den Ball an die Latte des Grevener Gehäuses, wo wenige Augenblicke später 09-Keeper Lukas Fiedler zum Spieler des Abends avancierte. Unmittelbar vor dem Abpfiff hielt Grevens Schlussmann den Grevener Zittersieg fest, als er sich zwei Elfmeter-Versuchen der Ibbenbürener erfolgreich in den Weg stellte. „Den ersten hat er schon sensationell pariert“, meinte später 09-Trainer Yannick Bauer. „Der zweite war dann noch besser.“ Zum Unmut der Grevener hatte der Schiedsrichter den Elfmeter wiederholen lassen und so die Beteiligten einer zusätzlichen Nervenprobe unterzogen.

Doch dann war Schluss und Greven glücklicher Sieger einer Partie, die geprägt war von zwei Mannschaften, die beide ihre Chancen besaßen, um die drei Punkte einzufahren. Die effektivere war am Ende obenauf – und das war diesmal der SC 09. Die Elf von Yannick Bauer erwischte auch den besseren Start in Person von Patrick Fechtel, der eine Ibbenbürener Unachtsamkeit bereits in der 3. Minute eiskalt ausnutzte und den Ball unter die Latte ins Tor hämmerte. Und es kam noch besser: Nach 25 Minuten köpfte Bernd Lakenbrink seine Farben mit 2:0 in Front.

Die Vorentscheidung? Mitnichten. Trotz der Führung sah Bauer eine Grevener Mannschaft, der die Führung nicht den erhofften Auftrieb gab. Im Gegenteil. Gegen die bis zum Donnerstag verlustpunktfreien Ibbenbürener mussten seine Schützlinge einige brenzlige Situationen überstehen. Der Anschlusstreffer kurz vor dem Seitenwechsel war die logische Konsequenz.

Nach der Pause sah Bauer eine verbesserte Grevener Elf, die von einer gelb-roten Karten gegen einen ISV-Spieler profitierte und durch den eingewechselten Peter Lakenbrink sogar mit 3:1 in Führung ging. Doch Ibbenbüren ließ nicht locker, verkürzte in der 81. Minute auf 2:3 und setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte. Allein der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen. Was auf Grevener Seite für große Erleichterung sorgte: „Das war von der Mentalität richtig stark“, stellte Bauer zufrieden fest und vergaß nicht festzustellen: „Auch, wenn der Sieg etwas glücklich war.“

An diesem Wochenende hat der SC 09 spielfrei. Weiter geht es für den Tabellenneunten der Bezirksligisten dann am 18. September gegen den SV Burgsteinfurt weiter.

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