1. www.wn.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Noch ruht der Ball. . .

  8. >

Tennis: Saisonstart erst im April

Noch ruht der Ball. . .

Greven

Die Freiluftsaison im Tennis beginnt in der Regel Mitte April Daran ändert sich auch in diesem Jahr nichts.

Sven Thiele

Es dauert noch ein wenig, bis die Tennis-Saison starten kann. Das hat ausnahmsweise einmal sehr wenig mit Corona zu tun. Foto: th

Abgesehen von Individualsport wie Laufen oder Radfahren ist die Positiv-Liste von Bewegungsangeboten im Sinne der Pandemiebekämpfung überschaubar. Tennis, zumindest im Einzel, gehört zu den eher unverdächtigen Kandidaten und wird deshalb bei den ersten vorsichtigen Lockerungsübungen ganz oben geführt.

Allein: Praxistauglich ist das Beispiel nicht, wie die Situation in Greven zeigt. Trotz der Möglichkeit, seit Ende Februar wieder im Freien Tennis zu spielen, ruht der Betrieb auf den vier Grevener Vereinsanlagen weitestgehend. Und das aus gutem Grund.

Die Freiluftsaison im Tennis beginnt in der Regel Mitte April. Daran ändert sich beim TC Rot-Weiß auch in diesem Jahr nichts. „Bei uns wird noch nicht gespielt“, berichtet Heidi Jennert, stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Aus ihrer Sicht mache ein Vorziehen der Eröffnung auch keinen Sinn, schließlich müssten zunächst die Plätze aufbereitet werden. Und das geschehe in der Regel durch Fachfirmen, die lange im Voraus gebucht seien. Voraussetzung für eine fachgerechte Aufbereitung sei außerdem, dass die Nächte frostfrei blieben.

Bei der DJK, die vier Plätze in der Emsaue vorhält, haben Abteilungsleiter Franz-Josef Becker und einige Mitglieder in der vergangenen Woche Hand angelegt und einen Platz provisorisch hergerichtet. Die Resonanz der Mitglieder sei groß, berichtet Becker von einer guten Auslastung trotz der Jahreszeit. Allerdings haben der Frost und der viele Regen den DJK-Spielern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Tennisanlage ist mittlerweile wieder geschlossen. Becker setzt jedoch alles daran, alle Plätze innerhalb der kommenden zwei Wochen aufarbeiten zu lassen.

Bei Rot-Weiß dauert es auch deshalb in diesem Jahr etwas länger, weil der Verein seiner Anlage eine Verjüngungskur gönnt. Dank finanzieller Förderung des Landes NRW werden die Felder nebst Gebäuden modernisiert. Die Sandplätze erhalten einen neuen Aufbau, die Clubterrasse wird gepflastert, der Sanitärbereich erneuert und die Heizungsanlage ausgetauscht.

Bis Mitte April soll die schmucke Anlage in der Kroner Heide in neuem Glanz erstrahlen. Bis dahin müssen sich die rund 200 Mitglieder in Geduld üben. Und das tun sie auch, meint Heidi Jennert. „Die Situation bei uns ist entspannt. Wir freuen uns auf die Sommersaison.“

Startseite