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Tischtennis: DJK-Herren trumpfen gegen Herne groß auf – und verlieren am Ende

Nur das Ergebnis ist nicht spitze

Greven

Zunächst lagen sie fast aussichtslos zurück, dann drehten sie den Spieß um und waren dem Sieg gegen den TTC Herne ganz nah. Und am Ende verloren sie hauchdünn. Die Tischtennisherren der DJK erlebten am Sonntag ein Wechselbad der Gefühle.

Reinhard Rothe

Lieferten sich in der Tischtennisverbandsliga ein hochklassiges Duelle: Der Grevener Max Haddick und der Herner Uros Gordic. Foto: th

„Das war Werbung für den Tischtennissport.“ Klaus Haddick, Vater des im DJK-Team an Nummer eins gesetzten Max Haddick, war begeistert nach der packenden Partie zwischen den Verbandsligaherren aus Greven und Herne, die wirklich alles bot, was das Tischtennisherz begehrt. Hochklassige Ballwechsel, spannende Begegnungen, dramatische Wendungen. Nur eines stimmte nicht: Das Ergebnis. Nach vier Stunden und zwei Minuten musste Klaus Haddick mitansehen, wie seine DJKler mit 7:9 den Kürzeren zogen.

1:5 lagen die Grevener gegen den TTC Ruhrstadt Herne schnell hinten, doch sie kämpften sich mit viel Moral heran und gingen sogar mit 7:6 in Führung, doch am Schluss ging der Sieg doch noch an die Gäste aus dem Ruhrpott.

Max Haddick sorgt für Highlight

Für ein besonderes Highlight sorgte Max Haddick, der unter den Augen seiner Eltern zu Überform auflief und sensationell den Herner Topmann und Drittligaspieler Uros Gordic in fünf Sätzen bezwang. „Seine Spielweise lag mir ziemlich gut und im Gegensatz zu meinem ersten Einzel bin ich während der Partie in einen Lauf gekommen“, meinte Grevens Nummer eins nach dem überraschenden Erfolg, der aber leider auch nicht zum Gesamterfolg des Teams reichte.

Auch die Spitzenleistung von Kapitän Matthias Kaltmeier, der sein bestes Saisonspiel ablieferte und beide Einzel in hervorragender Manier gewann, langte am Ende nicht.

Nachdem die Gastgeber aus dem 1:5 ein 7:6 gemacht hatten, ke

imte sogar die Hoffnung auf einen Sieg, doch im zweiten Durchgang verloren Torsten Radke und Sinan Incegoz jeweils ihr Einzel etwas überraschend und so kam Herne wieder zurück und noch zum knappen Erfolg.

DJK rutscht auf Platz sieben ab

Zwar sind die Blau-Weißen durch diese Niederlage gegen die beste Rückrundenmannschaft nun zwar auf Platz sieben abgerutscht, aber von Platz zwei bis sieben sind es nur zwei Punkte, da ist also noch einiges drin und mit 19:11 Punkten ist die Zwischenbilanz ja auch nicht so schlecht.

DJK: Kaltmeier/Radke (1), Haddick (1) Bothe (-) Heidkamp (1) Kaltmeier (2) Incegoz (1) Radke (1).

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