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Handball: 09-Damen erwarten den Spitzenreiter

Ohne Harz – aber mit viel Stabilität zum Sieg?

Greven

Die Handballerinnen des SC Greven 09 treffen auf den Liga-Primus aus Hörste. Gelingt die Überraschung?

-hri-

Zuletzt hatten die 09-Damen Grund zu jubeln. Doch ob das am Wochenende auch gegen den Tabellenführer gelingt, erscheint fraglich. Foto: Heidrun Riese

Eine besonders schwere Aufgabe wartet am Sonntagabend (Anwurf: 17 Uhr) auf die Verbandsliga-Handballerinnen des SC Greven 09. Mit der TG Hörste gastiert nämlich der ungeschlagene Tabellenführer in der Rönnehalle. Hat die Geers-Sieben das Potenzial, dem Ersten Paroli zu bieten, oder setzt sich der Favorit in Greven durch?

Allein schon durch seine 16:0 Punkte aus den ersten acht Begegnungen beeindruckt der Spitzenreiter, ebenso mit einigen sehr deutlichen Ergebnissen wie dem 26:7 (12:3) über den TuS Wehe. Dass er aber nicht unschlagbar ist, zeigte am vergangenen Wochenende das hauchdünne 23:22 (11:8) gegen den TuS Möllbergen – übrigens eine Mannschaft, der die 09-Damen mit 21:22 (9:12) denkbar knapp unterlagen.

Trainer Daniel Geers hat den weiten Weg nach Porta Westfalica auf sich genommen, um sich den nächsten Gegner im Auswärtsspiel gegen Möllbergen anzusehen. Er macht deutlich, wie knapp der Sieg tatsächlich war: „Hörste hat sich in der zweiten Halbzeit einige Zeitstrafen eingehandelt und das Siegtor war ein direkter Freiwurf nach dem Abpfiff.“

Auf der anderen Seite staunte der SCG-Coach angesichts der starken 3:2:1-Deckung. „Die wird schwer zu knacken sein“, ist er überzeugt und verweist auf die Statistik, in der für den Tabellenführer ein Torverhältnis von 203:145 abzulesen ist. „Hörste hat nicht umsonst so wenige Gegentreffer kassiert“, betont Geers und geht davon aus, dass die jungen und schnellen Gäste auch in Greven vor allem durch Tempogegenstöße die Kasse klingeln lassen wollen. „Da müssen wir mit unserer Abwehr rechtzeitig ran.“

Was den 09-Damen in die Karten spielen könnte: Hörste ist das Harzen gewohnt, am Sonntagabend wird aber ohne den Klebstoff gespielt. „Das könnte ein Vorteil für uns sein“, meint Geers. „Aber auch nur dann, wenn wir im Angriff möglichst wenige Fehler produzieren.“ Was das Personelle betrifft, tappt der Trainer im Dunkeln. „Aktuell sind viele krank“, sagt er. „Ich kann nicht sagen, wer spielen kann und wer nicht.“ Aber eines ist für Geers sicher: „Wir werden gegen Hörste einen guten Kader brauchen.“

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