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TSC Greven stellt Tanzpaare vor

Partnerschaft mit großen Erfolgen

Greven

Die Tanzsäle sind leer und die Proben liegen auf Eis. Nicht einmal Paare dürfen alleine üben. Auch beim TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven steht der Sport nahezu still. Der Verein nutzt die Zeit und stellt Tanzpaare mit besonderen Erfolgen vor.

Luca Pals

Frank Tackenberg und Eirini Empen. Foto:

Der TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven feiert in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Große Feierlichkeiten fallen aufgrund der Corona-Pandemie aus. Seit Dezember 2020 sind alle Sporthallen geschlossen. Die Tanzpaare haben keine Möglichkeit mehr ihren Leistungssport auszuüben. Die trainings- und turnierlose Zeit möchte der Verein nutzen, um seine Turnierpaare vorzustellen.

  • : Seit Januar 2020 gehen beide für den TSC Greven an den Start. Ihr erstes Turnier tanzten sie im April 2017 in der Senioren II D Standard. Frank Tackenberg begann seine Karriere mit 16, Einiri Empen mit 27. In früheren Jahren hatte sie bereits erfolgreich Latein getanzt. Im Team sammelten beide erst einmal im Standardbereich Erfahrung. Terminlich und familiär stark eingebunden, konnten und wollten sie keinen Turniermarathon hinlegen. Dennoch sprechen die Erfolge für sie: Bei fast allen Turnieren der D Klasse erreichten beide das Finale, 14 mal ging es hoch aufs Treppchen und bereits im Juni 2018 war die C Klasse erreicht. Nicht ausruhen, sondern weiter nach Großem streben ist ihr Motto: „Gemeinsam wollen wir bis in die Sonderklasse tanzen.“ Wegen der Corona-Pandemie hätten sie ein ganzes Jahr verloren. Ihr größter Wunsch ist klar: „Wir wollen unser Tanzleben zurück.“
  • : Etwas länger dabei sind Pascal Ewen und Martina Kock. Sie starteten 2017 in ihre gemeinsame Tanzkarriere auf Turnieren in der Hauptgruppe II B, trainieren kontinuierlich und feilten beharrlich an Choreographien und Technik. Fleiß zahlt sich aus: Bereits bei der Dancecomp 2018 – einem der größten Turniere in Deutschland – wurden sie mit dem 5. Platz in der Hauptgruppe II B belohnt. Weiter ging in der Senioren I B Latein. Auf der Landesmeisterschaft NRW in Wuppertal durften sie sich über den Vizemeistertitel sowie einem zweiten Platz auf der Dancecomp freuen. Beide fasziniert das Tanzen schon seit vielen Jahren: „Tanzen ist eine diverse Sportart, die Fitness, Kreativität, Emotionalität, Disziplin und Ehrgeiz fordert und fördert“, erklären sie. Vielleicht gerade deshalb sei es nicht einfach, für diesen Sport Werbung zu machen: „Denn von außen betrachtet soll es immer spielerisch und einfach aussehen. Wenn man sich aber in intensiver damit beschäftigt, erkennt man die Vielschichtigkeit und den eigentlichen Anspruch.“ Was den einen abschrecken könnte, würde bei anderen den besonderen Reiz ausmachen. Ihre Erfolge gingen derweil weiter: Nach den Siegen beim Bonner Sommerpokal im August und beim Turnier des TSC Emsdetten Young & Old im Januar 2020 gelang ihnen mit dem erneuten Erreichen des Vizemeistertitels Ende Januar in Lippstadt, der Aufstieg in die Senioren I A Latein.
  • starteten bereits 1999 in der Hauptgruppe C Standard, stiegen Ende 2001 in die Hauptgruppe A auf. 2005 legten beide eine zehnjährige Tanzpause ein, die mit dem Start in der Senioren II A wieder Fahrt aufnahm. Auf der Landesmeisterschaft belegten beide direkt einen guten achten Platz. Beide sagen von sich selber, dass sie ihre Turniere gut auswählen und ein regelmäßiges Training der Schlüssel zum Erfolg sei. Ihre tänzerischen Ziele beschreiben beide so: „Wir wollen unsere tänzerische Qualität und unsere Kondition ausbauen und vorne mittanzen. Ein vorzeitiges Ausscheiden macht keine Freude.“ Somit könnten sie lange genug den „Glamour-Faktor“ und „die ganz besondere Atmosphäre“ auf Turnieren genießen. Dass das alles aktuell nicht gegeben ist, bedauern beide sehr: „Insbesondere für die Standard-Tänze benötigt man viel Platz und gutes Tanzparkett. Wir nehmen zwar am Online-Training unseres Vereins teil, aber das ist natürlich kein wirklicher Ersatz.“
  • Mehr als 50 Paare aus allen Alters- und Leistungsklassen trainieren regelmäßig als Mitglieder im Tanzsporttraining des Vereins. Ob Latein- oder Standardbereich – die Kurse bieten eine große Vielfalt. Zusätzlich haben die Mitglieder die Möglichkeit die Säle des TSC Greven für freies Training und Einzelstunden bei den Vereinstrainern zu nutzen. Paartraining ist dagegen nicht erlaubt: „Es ist nicht einfach, Paaren, die zu 99% in häuslicher Gemeinschaft leben, zu erklären, dass sie nicht einmal als Paar alleine im Saal trainieren dürfen“, schreibt der Verein. Daher würden Verantwortliche und Trainer regelmäßig auf positive Neuigkeiten hoffen.
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