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Tischtennis: Verbandsliga

Plötzlich Aufstiegskandidat?

Greven

Die erste Tischtennis-Mannschaft von DJK BW Greven spielt in der Verbandsliga um die vorderen Plätze mit. Wer hätte das vor der Saison gedacht? Auch beim TuS Hiltrup spielten die Grevener groß auf und setzten sich mit 9:7 durch. Damit belegt das Team den dritten Platz und darf sich mittlerweile durchaus Hoffnungen machen, bis zum Ende der Saison oben mitzumischen.

Ronald Hogrebe

Max Haddick war der überragende Akteur beim Sieg der Grevener in Hiltrup. Foto: Stefan Bamberg

Mehr als dreieinhalb Stunden bekämpften sich im Nachbarschaftsderby der Tischtennis-Verbandsliga der TuS Hiltrup und die DJK Blau-Weiß Greven, doch am Ende triumphierten die Grevener nach vielen Jahren mal wieder in der Hiltruper Halle. 9:7 hieß es schließlich für die Gäste, die von Anfang an vorn lagen und die Führung letztendlich bis ins Ziel verteidigten.

Der Spielverlauf war dabei recht wechselhaft, denn die DJK ging mit 2:1 in den Anfangsdoppeln in Führung, baute diese auf ein deutliches 7:3 aus, doch die Gastgeber zeigten enormen „Biss“ und kamen auf 6:7 heran. Bei 8:7 machte dann das Schlussdoppel Haddick/Bothe mit einem klaren 3:0-Erfolg „den Sack zu“.

Absolut überragend trumpfte DJK-Spitzenmann Max Haddick an Position eins auf, der beide Gegner klar beherrschte und auch im Doppel mit Stephan Bothe zweimal siegreich und somit an vier der neun Punkte beteiligt war.

Neben ihm blieb auch Sinan Incegoz an Position fünf zweimal siegreich, der allerdings gegen den 16-jährigen Felix Wermeling heftigen Widerstand überwinden musste. Gegen diesen Wermeling verlor Rajeevan Sithamparanathan nach großem Kampf 11:13 im fünften Satz. Gegen den anderen Hiltruper Akteur, Steffens blieben Incegoz und Sithamparanathan deutlich erfolgreich.

Milan Heidkamp und das Doppel Kaltmeier/Sithamparanathan besorgen die restlichen beiden Punkte zu einem großartigen Erfolg, denn an den letzten Auswärtssieg in Hiltrup kann sich bei der DJK keiner mehr erinnern.

Zwar gingen Stephan Bothe und Matthias Kaltmeier dieses Mal in ihren Einzeln leer aus, boten aber phasenweise dennoch ansprechende Leistungen.

Mit jetzt 17:7 Punkten rückt die DJK nun auf Platz drei der Verbandsliga-Tabelle vor und darf sich durchaus Hoffnungen machen, diese Position im nächsten Heimspiel gegen den Tabellenzehnten, den Namensvetter DJK BW aus Annen, zu verteidigen.

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