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Handball / Pommessprünge machen Beine

Warum der SC Greven 09 seinem Handballnachwuchs ein spezielles Torwart-Training anbietet

Greven

Eine alte Bekannte ist zum SC Greven 09 zurückgekehrt. Kathrin Wällering, vielen in der Handballszene besser bekannt als Kathrin Lohmann, unterstützt den Verein zwar nicht mehr als aktive Torfrau. Dafür gibt sie ihr Wissen und ihre Erfahrung weiter – davon soll der Nachwuchs profitieren.

So wird´s gemacht: Foto: SC Greven 09

Ende Oktober vergangenen ist Kathrin Wällering, vielen in der Handballszene besser bekannt als Kathrin Lohmann, wieder in der Rönnesporthalle aufgeschlagen. Die langjährige Torfrau des SC Greven 09 ist seitdem allerdings in einer anderen Mission unterwegs. Wällering kümmert sich um das Torhütertraining im Nachwuchsbereich.

„Sie musste nicht lange überlegen, nachdem Pia Schwitte bei ihr Spezialeinheiten für die jungen Torfrau-Talente angefragt hatte“, erinnert sich Abteilungsleiterin Annette Wilbers-Noetzel. Denn bereits in ihrer aktiven Zeit als Torfrau der Damen 1 hatte sie seit 2013 im Zwei-Wochen-Rhythmus Samstagsvormittags Trainingseinheiten mit den Handballfreunden zusammen durchgeführt.

Lange Zeit gab es kein Spezialtraining

Eine ganze Zeit war dieses Spezialtraining ausgefallen, weil keine Trainerin für diese Einheiten in der Abteilung vorhanden war. Und das, obwohl spezielles Torwarttraining doch so wichtig ist. Jede weiß: Wenn man sich auf seine Torfrau verlassen kann, dann können Spiele auch bei knappen Entscheidungen gewonnen werden.

Seit Oktober heißt es für die Mädchen, die sich bei 09 für die Torhüterposition entschieden haben: Am letzten Donnerstag im Monat gilt es mit Kathrin hart zu arbeiten. Die monatliche Spezialeinheit findet während der E-Jugendtrainingszeit statt, so dass auch die Jüngsten schon Torhüterluft schnuppern können.

Seilchenspringen und Pommessprünge

Aber was genau benötigen Torfrauen an besonderen Übungen? Beim Aufwärmen ist das Seilchenspringen das A und O einer Torfrau. Die Schultern werden durch Passübungen erwärmt. Hier wird besonders auf die Korrektur der Wurfarmhaltung geachtet, um weite Pässe in der ersten Welle spielen zu können. Die Beweglichkeit im Torraum wird mit einer Reifenbahn gefördert, um die Sprünge in die Ecken des Tores zu vertiefen: rechte Ecke – linkes Bein, linke Ecke – rechtes Bein.

Beim Training sorgen „Pommessprünge“ für die Beweglichkeit der Beine. Hier geht es vorwärts, seitwärts, rückwärts. Beliebt bei Torwarttrainern ist zudem der Spinnengang, auch Bärengang genannt. Zudem gibt es Übungen im Tor. Nach koordinativen Vorübungen müssen Würfe in die lange Ecke gehalten werden. Danach folgt spontanes Werfen mit vorheriger Ansage.

Die Teilnehmerinnen seien sehr froh über die Anleitung der ehemalige 09-Torfrau, so Wilbers-Noetzel: „Schön, ein Training mit so vielen speziellen Tipps zu bekommen, in dem man als Torfrau absolut im Fokus steht.“

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