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Handball: Münsterlandliga

"Wir sind miserabel gestartet" - HF Greven/Reckenfeld teilen die Punkte

Greven

Die Handballfreunde Greven/Reckenfeld sind mit einem Unentschieden in das neue Jahr gestartet. Nach durchwachsenem Beginn ging es bergauf, doch am Ende konnte sich das Team um Trainer Daniel Markmeyer vor allem beim Torwart bedanken.

Von Heidrun Riese

Marcel Peters von den Handballfreunden Greven/Reckenfeld erzielte im Spiel gegen den SW Havixbeck insgesamt sieben Treffer – damit war er am erfolgreichsten in seinem Team. Foto: Heidrun Riese

Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Münsterlandliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Samstagabend in der Emssporthalle gegen den SV Schwarz-Weiß Havixbeck. Mit dem 26:26 (14:16)-Unentschieden, das Torwart Nico Quadflieg mit mehreren starken Paraden in den Schlussminuten festhielt, ging das letzte Hinrundenspiel für die Hausherren glücklich aus. Dennoch sprach Daniel Markmeyer, der die Mannschaft zusammen mit Marcel Peters trainiert, von einem leistungsgerechten Ergebnis. Denn er fand: „Letztlich hätten es beide Teams verdient zu gewinnen.“

Anfangs waren jedoch eindeutig die Gäste am Drücker, die mit Florian Schulte einen früheren HF-Spieler als Coach mitbrachten. Mit dem 1:4 (5.), das Thomas Menke aus dem Stand warf, feierten die 05er das erste Erfolgserlebnis in dieser Partie. Doch mit 2:7 (8.) blieben sie weiterhin deutlich im Hintertreffen und nahmen ein Time-Out (9.). „Wir sind miserabel gestartet“, kommentierte Markmeyer die schwache Anfangsphase. „Havixbeck ist gut mit unserer 6:0-Abwehr zurecht gekommen. Lob an meinen Trainerkollegen, der schon vor der Auszeit auf eine 5:1-Deckung umgestellt hat. Das war eine gute Entscheidung.“

Tatsächlich machte es das HF-Team durch die offensivere Variante mit einem starken Timo Fieke an der Spitze dem Gegner deutlich schwerer. Dann wurde es auch ganz schnell eng für den Tabellenvorletzten. Mit einer 6:2-Serie kämpften sich die Hausherren bis auf 8:9 (16.) heran und hatten anschließend per Tempogegenstoß die Chance zum Ausgleich, verpassten diese jedoch. Mit dem 11:11 (20.), das Mattis Dömer nach gelungener Abwehraktion per Konter erzielte, holten sie die Schwarz-Weißen endlich ein.

„Die langen Pässe kamen an und wir konnten die erste Welle laufen“, freute sich Markmeyer über ein erfolgreiches Tempospiel. Mit dem 14:13 (24.) durch Moritz König, ebenfalls per Gegenstoß, setzten sich die 05er erstmals an die Spitze. Nach der anschließenden Auszeit der Gäste schien das gegnerische Tor jedoch wie vernagelt, sodass es mit einem 14:16-Rückstand in die Pause ging.

„In der ersten Halbzeit war Havixbeck besser“, musste der HF-Coach eingestehen. Er war aber ebenso überzeugt: „Die zweite Halbzeit haben wir verdient gewonnen.“ Mit einem Doppelschlag durch Peters von Halbrechts zogen die Hausherren zum 18:18 (34.) gleich und gingen mit einer Drei-Tore-Serie zum 22:21 (44.) zum ersten Mal nach dem Seitenwechsel in Front. Es blieb jedoch eine enge Kiste und das 26:25 (57.), das Jan Malte Minnerup per Aufsetzer erzielte, war erst der zweite und auch der letzte Führungstreffer des Heimteams im zweiten Durchgang.

„Auf beiden Seiten wurden viele Fahrkarten geschossen“, beobachtete Markmeyer, der die kämpferische Leistung seiner Mannschaft lobte. „Das war ein geiles Spiel von uns!“ Einmal allerdings war Havixbeck noch erfolgreich und erzielte den 26:26-Endstand - ein Ergebnis, das HF-Keeper Quadflieg mit zwei Paraden in der vorletzten und einer weiteren in der letzten Minute festhielt.

HF: Quadflieg, Wieskötter - Peters (7/1), Bensmann (5), König (4), Dömer (3), Menke (3), Minnerup (2), Fieke (2), Ruck, Wienkamp, Berstermann, Hinz, Krause, Kemper.

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