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Tischtennis: SV Greven 2021

Rechnung mit vielen Unbekannten

Greven

Die Vorbereitungen auf die kommende Saison laufen auf Hochtouren. Tischtennis-Verbandsligist SV Greven peilt zur Spielzeit 2022/23 einen gesicherten Mittelfeldplatz an.

Von Reinhard Rotheund

Die erste Grevener Mannschaft hofft wieder auf eine gute Platzierung in der Tischtennis-Verbandsliga. Es wird allerdings nicht leicht werden, die Saisonziele zu erreichen.Hinter dem Einsatz von Matthias Kaltmeier, hier zusammen mit Sinan Incegöz, steht nach wie vor ein Fragezeichen. Foto: Sven ThieleSven Thiele

Nachdem die letzte Saison nach der Hinrunde coronabedingt abgebrochen wurde, hoffen die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten SV Greven 2021, die neue Spielzeit ab September 2022 komplett durchspielen zu können.

Ein dritter Platz mit 15:7 Punkten stand in der vergangenen (halben) Saison schließlich zu Buche, was angesichts personeller Probleme als ein echter Erfolg für die Mannschaft gewertet wurde.

Ein ähnliches Ziel haben die SVGler auch für die kommende Saison, doch es wird nicht einfach zu erreichen sein, denn die Liga zeigt sich als sehr ausgeglichen auf den hinteren Plätzen, do dass die Grevener durchaus aufpassen müssen, nicht in untere Regionen abzurutschen.

Das hängt in Teilen davon ab, ob alle Teams die gemeldeten Spieler auch tatsächlich regelmäßig an die Tische bekommen, was auch für den SVG gilt, denn es ist unklar, ob bzw. wann „der frischgebackene Zwillingspapa“ Matthias Kaltmeier wieder ins Spielgeschehen eingreifen wird.

Auf dem Papier gibt es einen klaren Favoriten, den SC Arminia Ochtrup II, bei dem aber nicht weiß, ob die Nummer eins, Ligocki, doch regelmäßig in der Ersten (Oberliga) zum Einsatz kommt.

Nach den Ochtrupern zählen der TTC Mennighüffen, der SV Brackwede II und der 1. TTC Münster zu einem nicht chancenlosen Verfolgerfeld – nach diesen Teams möchte sich der SV Greven gerne einordnen. Platz fünf ist zunächst einmal ein realistisches Saisonziel.

Da die anderen Teams der Liga mit den Grevenern absolut „auf Augenhöhe“ einzustufen sind, steht eine spannende Saison bevor.Die ersten Duelle werden sehr schnell zeigen, welche Tendenz (nach oben oder unten) sich abzeichnet, denn man trifft gleich zu Beginn auf den TuS Bexterhagen, den TTC Petershagen und den TuS Bardüttingdorf, gegen die es zuletzt enorm knappe Begegnungen gab. Gegen die Favoriten geht es dann erst ab Ende Oktober.

Das Team des SV Greven steht prinzipiell wie in der letzten Saison: Position 1: Max Haddick – Er ist seit Jahren der zuverlässige Spitzenspieler der Mannschaft und sollte, bei einer guten Vorbereitung, wieder ein erfolgreicher Punktesammler sein.

Position 2: Hendrik Waterkamp – Waterkamp kam erst vor zwei Jahren vom TTV Metelen, entwickelte sich aber schnell zu einem weiteren Leistungsträger und holte zuletzt genauso viel Siege wie Max Haddick.

Position 3: Stephan Bothe – Der Vereinspräsident hatte in der letzten Spielzeit mit verschiedenen kleineren und größeren Verletzungen zu tun und konnte seinem Team so nicht immer die erhofften Siege bringen. Das soll sich in der neuen Spielzeit ändern.

Position 4: Matthias Kaltmeier – Der langjährige Kapitän ist das „Fragezeichen“ für die kommende Saison. Nach der Geburt von Zwillingen ist er zu Hause mächtig eingespannt und man kann noch nicht absehen, wann er wieder zum Schläger greift.

Position 5: Rajeevan Sithamparanathan – Der beruflich stark engagierte Unternehmer und fünffache Vater benötigt das Tischtennisspiel zwingend zum Ausgleich und zeigte zuletzt zuverlässig gute Leistungen. Das will er auch in der neuen Saison tun.

Position 6: Sinan Incegöz – Der europaweit tätige Manager einer Gartenproduktefirma steht aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung, doch seit Jahren holt er wichtige Punkte für sein Team und mit einer guten Vorbereitung dürfte das auch 2022/23 wieder der Fall sein.

Den Ausfall von Matthias Kaltmeier werden voraussichtlich wechselweise Torsten Radke und Roman Lakenbrink aus der Bezirksklassenmannschaft des SVG kompensieren.

Der Hinrunden-Spielplan sieht folgende Begegnungen für den SV Greven vor:

Sonntag, 4. September: SVG – TuS Bexterhagen; Samstag, 17. September: TTC Petershagen/Friedwalde – SVG; Sonntag, 25. September: SVG – TuS Bardüttingdorf; Samstag, 1. Oktoiber: DJK BW Avenwedde II – SVG; Sonntag, 23. Oktober: SVG – SV Spexard; Samstag, 29. Oktober: SC Arminia Ochtrup II – SVG; Sonntag, 6. November: SVG – TTC Mennighüffen; Samstag, 12. November: SV Brackwede II – SVG; Samstag, 19. November: SVG – 1. TTC Münster; Sonntag, 27. November: TuS Hiltrup – SVG

Die Heimspiele finden immer sonntags ab 11 Uhr in der Emssporthalle statt, Ausnahme ist der Totensonntag, da soll das Spiel gegen Münster auf Samstagabend vorverlegt werden.

Natürlich hofft der SVG auf eine erfolgreiche Saison. Und darauf, dass möglichst wieder viele Zuschauer den Weg in die Emshalle finden, um das Heimteam entsprechend zu unterstützen.

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