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Fußball: SC Falke läuft gegen Dörenthe lange Zeit einem Rückstand hinterher

Riethues wird zum Retter in der Not

Saerbeck

Für den SC Falke Saerbeck war im Heimspiel gegen den SC Dörenthe mehr drin als ein 2:2-Unentschieden. Doch selbst für diesen einen Punkt mussten die Saerbecker lange zittern.

-th-

Seine Geduld war gegen Dörenthe gefragt: Drang Grujic. Foto: th

In der Schlussphase hätte das Spiel noch eine ganz andere Wendung nehmen können. Nachdem die Fußballer des SC Falke am Sonntagnachmittag lange Zeit einem 0:1-Rückstand hinterhergelaufen waren, lag es an Paul Riethues, mit seinem Treffer in der 88. Minute für ein versöhnliches Ende aus Sicht der Saerbecker zu sorgen. Riethues war es auch, der das Spiel hätte gänzlich drehen können. Direkt nach dem Anstoß tauchte er zum zweiten Mal vor dem Dörenther Gehäuse auf. Diesmal traf er jedoch nur den Pfosten und verpasste den Siegtreffer, der aus Sicht von Dragan Grujic durchaus verdient gewesen wäre. So hielt sich der Jubel über den einen Punkt beim Saerbecker Trainer und seinen Spielern in Grenzen, während die Gäste das 1:1 als Erfolg verbuchten. Schließlich genügte ihnen dieser eine Zähler, um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde, die der SC Falke längst in der Tasche hat, perfekt zu machen.

Die Schlussphase dieser A-Liga-Begegnung hatte es in sich, keine Frage. Zuvor hielten sich die spielerischen Glanzpunkte jedoch in Grenzen. Und das lag nicht nur an den beiden Teams, sondern auch an den Umständen. Der notdürftig hergerichtete Rasenplatz machte den Akteuren sichtlich zu schaffen.

Während die Dörenther, die nach einem von Marco Laumann verursachten Elfmeter mit 1:0-Führung in Führung gegangen waren, sich auf lange Bälle beschränkten, versuchten die Gastgeber zunächst noch mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Vergeblich.

Nach dem Seitenwechsel verordnete Grujic seinen Spielern ebenfalls, ihr Glück mit langen Bällen zu versuchen. Das taten sie dann auch und wurden in der 88. Minute belohnt. Einem der vielen langen Bälle eilte Paul Riethues hinterher und versenkte ihn mit Vollspann zum erlösenden 1:1.

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