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Fußballer sind sich einig:

Schweigeminute reicht nicht aus

Greven/Saerbeck

Die Diskussionen rund um rassistische Tendenzen in und rund um Sportveranstaltungen in der Fußball-Szene haben auch die Kabinen der „kleineren Vereine“ erreicht. Auch in Greven, Gimbte, Reckenfeld und Saerbeck wird darüber gesprochen, ob es diese Tendenzen gibt und wie man ihnen gegebenenfalls begegnen kann. Die einzelnen Vereine und Sportler sind auf jeden Fall sensibilisiert.

Martin Weßeling

Antonio Rüdiger, hier noch im Dress des VfB Stuttgart, spielt aktuell für den FC Chelsea und wehrt sich medial viel beachtet gegen rassistische Anfeindungen aus den Zuschauerrängen. Foto: Jürgen Peperhowe

So sieht es jedenfallsHarald Peppenhorst, Sportlicher Leiter beimSC Greven 09,und damit ganz aktiv in die Vereinsarbeit mit eingebunden. „Natürlich wird auch hier bei uns in der Kabine über die Vorfälle der vergangenen Wochen gesprochen und offen diskutiert. Aber ehrlich gesagt ist das kein großes Thema. Wir sind ja aktiv und nehmen die Leute mit. Die Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrations-Hintergrund – wir sind doch mittendrin“, verweist Peppenhorst auf etliche aktive Vereinsmitglieder jedweder Hautfarbe, die an der Schöneflieth eine neue sportliche Heimat gefunden haben. Integration aktiv gelebt – da haben fremdenfeindliche Gedanken erst gar keinen Platz bei den 09-ern.

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