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Fußball: Alban Lekas Anschlusstreffer in Hauenhorst fällt zu spät

SCR belohnt sich nicht

Reckenfeld

Nach dem ersten Saisonerfolg in der vergangenen Woche verpasste es A-Liga-Aufsteiger SC Reckenfeld nachzulegen. Bei Tabellen Germania Hauenhorst kassierten die Reckenfelder eine 1:2-Niederlage. Und haderten später mit ihren vergebenen Möglichkeiten.

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Er hatte seine Chance, fand aber im Hauenhorster Schlussmann seinen Meister: Kalle Hoffmann. Foto: th

Dass der SC Reckenfeld in der A-Liga mithalten kann, hat die Mannschaft von Thorben Zilske in der vergangen Woche mit ihrem 3:0 gegen Metelen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch am Sonntagnachmittag unterstrich sie ihre Liga-Tauglichkeit. Allein: Diesmal sprangen keine Punkte heraus. Was Zilske nach dem 1:2 (0:2) bei Tabellenführer Germania Hauenhorst zu der Feststellung brachte: „Die Mannschaft ist nicht unzufrieden.“

Zu dieser Einschätzung gelangte Reckenfelds Trainer, weil er zuvor eine starke Vorstellung seines Teams gesehen hatte. Das besaß in der 10. Minute die erste große Chance, um in Führung zu gehen. Doch Lindar Selmani fand im Hauenhorster Schlussmann seinen Meister.

Sicherer im Abschluss erwies sich der Bezirksliga-Absteiger, der mit langen Bällen auf seine stämmigen Stürmer der Reckenfelder Hintermannschaft Kopfzerbrechen bereitete. In der 20. Minute hatte Lars Dömer das erste Mal das Nachsehen, während wenige Minuten später Kalle Hoffmann auf der Gegenseite den Ball nach einem feinen Zuspiel von Alban Leka nicht über die Linie brachte. Der Ausgleich wäre fällig gewesen. Doch stattdessen erhöhte Hauenhorst auf 2:0 (30.).

Weil nach Selmani und Hoffmann auch Fabian Schmelter kein Glück im Abschluss hatte (37.), mussten die weiterhin wacker kämpfenden Reckenfelder im zweiten Durchgang alles auf eine Karte setzen. Ein Einsatz, der sich schließlich auszahlte. Alban Leka, wie schon in der Vorwoche kaum zu bremsen, vollendete nach Kösters Vorarbeit zum Anschlusstreffer gegen mittlerweile ganz und gar auf Abwehr eingestellte Hauenhorster (72.). „Wir haben richtig, richtig gut nach vorne gespielt“, lobte Zilske seine Mannschaft, die auch in der Schlussphase nicht aufsteckte, allerdings auch keine weitere hochkarätige Möglichkeit mehr zustande brachte. Und deshalb zwar mit Komplimenten, aber eben auch ohne Punkte die Heimreise antrat.

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