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Fußball: Frauen-Kreisliga

Reckenfeld-Frauen: Positive Entwicklung entscheidend für Trainer-Zukunft

Reckenfeld

Insgesamt 1029 Gegentore kassierten die Spielerinnen des SC Reckenfeld in den vergangenen Jahren. Doch mittlerweile hat sich beiden Kreisliga-Kickerinnen einiges geändert. Trainer Lars Dömer ist stolz auf die positive Entwicklung.

Viel Grund zum Jubeln hatten die Spielerinnen und das Trainer–Team der Frauenmannschaft des SC Reckenfeld in der Vergangenheit nicht. Doch das hat sich mittlerweile geändert. Seit dieser Saison haben die A–Liga–Kickerinnern Foto: Privat

Vor über 25 Jahren hatte es das letzte Reckenfelder Frauenteam gegeben. Seit der Saison 2016/2017 sind die Spielerinnen des SCR nun schon wieder aktiv im Ligabetrieb am Start. Damals noch unter den Fittichen von Jacky Balmer und Siggi Redmer. Neben dem Letztgenannten hat mittlerweile auch Lars Dömer das Kommando der Kreisliga–Kickerinnen übernommen.

Nun steht fest, dass das Gespann die Reckenfelderinnen auch über die aktuelle Saison hinaus betreuen wird. „Als ich damals eingestiegen bin, dachte ich, dass ich das nur für einen kurzen Zeitraum machen“, so Dömer – der früher als Torhüter unter anderem bei Borussia Emsdetten in der Westfalenliga zwischen den Pfosten stand. Mit den Jahren habe er aber gemerkt: „Die Arbeit mit den Mädels macht mir wirklich viel Spaß. Ich hab Lust, weiter mitzuwirken.“

Kokurrenzfähig

Vor allem die positiven Entwicklungen seien so enorm, dass er gar keine andere Wahl habe, als weiterzumachen. Ein Blick in die Liga unterstreicht den angedeuteten Trend der Mannschaft. So belegt der SCR in der Tabelle aktuell den siebten Rang. Außerdem gab es in elf Spielen bisher vier Siege – so viele wie in den vorangegangenen sechs Jahren zusammen nicht.

Denn in der Vergangenheit dümpelte das Team meist tief im Keller der Liga herum und wurde nur ein einziges Mal nicht letzter. Das war in der Spielzeit 2019/2020. Außerdem gab es nur in der abgebrochenen Corona-Saison keine 100 Gegentore und mehr. Nach aktuell elf Ligaspielen sind es demnach nur 45 Gegentreffer – bei 22 selbst erzielten Toren.

Viele Neuzugänge

Für Dömer in erster Linie der Verdienst der Spielerinnen: „Die Trainingsbeteiligung ist über dem normalen Schnitt. Und wir haben auch deswegen viele gute Spiele gemacht. Alle verinnerlichen die Trainer–Ideen immer besser.“ Dementsprechend sei es auch kein Wunder, dass sich dem Team nach und nach auch neue Spielerinnen anschließen. So zum Beispiel Kira-Sophie Kraul und Johann Winkeler, die über persönliche Kontakte dazugestoßen sind. Oder Vannessa Kraus (vorher GW Amelsbüren) und Lara Brandau (Galaxy Steinfurt). Generell stehe die Tür in Reckenfeld jedem offen, betont Dömer.

„Früher waren wir immer die Schießbude der Liga. Mittlerweile kann man sich den Fußball der Mädels aber richtig gut anschauen“, meint Dömer, der ebenso Sportliche Leiter ist über die erzielten Fortschritte. Und wenn es so weitergehe, dann sei in Zukunft ohnehin viel möglich: „Es muss nur der nötige Ehrgeiz vorhanden sein.“

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