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50. ARAG-Cup: Finalsieg gegen den Kreis Steinfurt

Stützpunkt Münster ist der Beste in Westfalen

Münster

Von Freitag bis Sonntag ermittelten die besten U 12-Fußballer Westfalens, welcher Stützpunkt die beste Hallenmannschaft im Verbandsgebiet stellt. Am Ende standen sich zwei Teams aus dem Münsterland im Finale gegenüber.

-jau/mab-

So sehen Sieger aus (h.v.l.): Hospitant Denis Scherer, Tom Allhoff, Luuk Krause, Michel Kösters, Colin Laumann, Tammo Rahmann und Trainer Jens Dietrich sowie (v.v.l.) Cheick Camara, Willi Vukotic, Lio Gathmann, Emil Lorenscheit und Yasin Ceesay. Foto: Kreisauswahl

Prestigeerfolg für die U 12 des Fußball-Stützpunktes Münster: Am Sonntag sicherte sich die Auswahl von Trainer Jens Dietrich den Sieg beim 50. ARAG-Cup, der Hallen-Westfalenmeisterschaft für alle 32 westfälischen Stützpunkte. „Die Jungs haben vor allem in den letzten vier Spielen ein richtiges Feuerwerk abgebrannt“, meinte Dietrich. „Nach dem Finale gegen Steinfurt hat man deutlich gesehen, was ihnen dieses Turnier bedeutet hat: Die Jungs waren fix und alle.“

Von Freitag bis Sonntag war das zehnköpfige Team in Kamen-Kaiserau untergebracht und gewann zehn von 13 Spielen bei nur einer Niederlage. Die Vor- und Zwischenrunde beendete die Auswahl, die in Albersloh trainiert, jeweils als Gruppenerster. Im Halbfinale gewann Münsters Kreisauswahl gegen den Stützpunkt Dortmund (6:3), im Endspiel dann gegen Steinfurt (4:2).

„Die Jungs hatten bis vor kurzem wegen Corona noch nie ein Hallenturnier gespielt. Sie sind an diesem Wochenende als Team richtig zusammengewachsen“, erklärte Dietrich. Für den Stützpunkt Münster war es der siebte Titel – und der erste seit acht Jahren.

Als einen großen Erfolg verbuchte die U 12-Auswahl des Fußballkreises Steinfurt den Einzug in das Endspiel für sich. Die 2:4-Niederlage gegen den Nachbarn trübte den Gesamteindruck keineswegs. „Das war überragend“, schwärmten die Trainer Stefan Rother und Jasper Dreinemann. Im Vorfeld hatte der Steinfurter Nachwuchs zwei von drei Vorbereitungsturnieren gewonnen, was Hoffnungen weckte. Aber Rother war auch klar: „Der ARAG-Cup ist dann schon eine andere Nummer.“

Los ging es mit einem 5:0 gegen Gütersloh und zwei Unentschieden gegen Unna-Hamm (3:3) und Hagen (1:1). Zum Abschluss des ersten Turniertages folgten ein 4:1 gegen Siegen-Wittgenstein und ein 2:2 gegen Münster. Tag zwei startete mit einem 2:1 über Minden. Nach dem 3:4 gegen Dortmund belegten die Steinfurter in der Tabelle mit zwölf Punkten Platz drei hinter Münster und Dortmund.

Die Zähler aus der ersten Gruppenphase wurden in die Zwischenrunde mitgenommen. Die begann mit einem 4:1 gegen Tecklenburg und einem 7:0 gegen Arnsberg glänzend. Gegen Münster II gelang ein 1:0, wobei der für den 1. FC Gievenbeck spielende Borghorster Efe Balioglu das Goldene Tor erzielte. Mit einem 2:2 gegen Lüdenscheid/Iserlohn buchten die Steinfurter das Halbfinal-Ticket.

Hier trafen sie auf die Auswahl Herfords, die Rother mit ihren Leistungen sehr beeindruckt hatte. Mit viel Einsatz und Spielwitz sowie einem Höchstmaß an taktischer Disziplin traten die Münsterländer auf. Dabei ließen sie sich auch nicht von einem frühen Rückstand aus dem Tritt bringen. Arne Diecks (SuS Neuenkirchen) und Oskar Blanke (FCE Rheine) mit einem Schuss aus der Drehung mit der Pike wandelten das 0:1 in einen 2:1-Sieg um.

Im Endspiel wartete Münster. Gleich in der ersten Minute bekam der spätere Turniersieger einen Neunmeter zugesprochen, den Leonie Dalming (SV Burgsteinfurt) beinahe noch abgewehrt hätte. Felix Reinke besorgte mit einem Knaller von der Mittellinie das 1:1, das Münster mit der abermaligen Führung beantwortete. Fast mit einer Kopie seines ersten Finaltores glich Reinke zum 2:2 aus, doch am Ende fehlten Steinfurt etwas die Körner, und der Gegner entschied das Duell mit 4:2 für sich.

„Dass uns im Finale die Kräfte verlassen haben, ist angesichts von 13 Partien in drei Tagen nicht verwunderlich. Aber der zweite Platz ist einfach ein herausragendes Ergebnis“, adelte Rother die Leistungen seiner Schützlinge. „Wir sind als eine Truppe mit einem prima Zusammenhalt aufgetreten und haben in vielen Spielen einen tollen Charakter bewiesen. Und auch fußballerisch war das komplett überzeugend.“

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