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Fußball: Kreispokal

Träumen war erlaubt. . .

Greven

Die Fußballfrauen der DJK sind aus dem Kreispokal-Wettbewerb ausgeschieden – Spaß hat es trotzdem gemacht.

Stefan Bamberg

Aus dem Pokalwettbewerb sind die Damen der DJK ausgeschieden. Beim 0:7 gegen Amelsbüren war nichts zu holen. Nun kann sich das Team auf die Meisterschaft konzentrieren. Foto: Stefan Bamberg

Sieben auf einen Streich – und doch von einem Märchen weit entfernt. Das ist die Bilanz vom Mittwochabend. Die DJK-Fußballerinnen verabschieden sich mit einem 0:7 (0:2) gegen GW Amelsbüren aus dem Kreispokal.

Das Duell Kreisliga B gegen Landesliga hat damit seinen eigentlich ja logischen Verlauf genommen – aber was ist im Pokal schon logisch? Da wird träumen doch wohl erlaubt sein, und mehrere regenfeste Fans in der Emsaue träumen mit. Als es Greven gleich mal mit langem Hafer probiert, in bester Underdog-Manier, der wird jedoch abgefangen, es folgt der erste Angriff des Landesligisten – das 0:1 nach handgestoppten 37,8 Sekunden.

Und als der haushohe Favorit alsbald den zweiten Treffer nachlegt (8.), scheint die blau-weiße Reise schon gebucht. Aber: „Wir haben uns von Minute zu Minute gefangen“, berichtet Trainer Andreas Brünker. Wie das oft so ist bei David gegen Goliath im Pokal, gibt‘s denn auch diesen einen Moment, in dem es dezent nach Sensation duftet: 35. Minute, toller Freistoß von Juliane Siemon – klack, Innenpfosten und raus! Es bleibt beim 0:2 – kein Anschluss mit dieser Nummer.

Trotzdem später ein fröhlicher Coach: „0:2 zur Pause ist gegen diesen Gegner sehr respektabel.“ Wie schon im ersten Durchgang gönnen sie sich allerdings einen Fehlstart, der letzten zaghaften DJK-Hoffnungen den Garaus macht – 0:3 (47.), 0:4 (53.), 0:5 (56.). „Wir konnten uns einiges abschauen heute“, meint Brünker, „vor allem im Spiel ohne Ball.“ Mit Ball gelingen Amelsbüren noch zwei Buden (84./88.) – hätte schlimmer kommen können für die Grevener.

Weiter geht es für den ambitionierten Tabellenzweiten nun in der Kreisliga B am Mittwoch, 23. Oktober, beim TuS Ascheberg. Dort steigen die Chancen auf ein Erfolgserlebnis wieder deutlich.

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