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Triathlon in Sassenberg: Grevener Duo trotzt hohen Temperaturen

Kein Pflaster ist Martin Scharf und Matthias Kütz zu heiß

Greven

Zwei Grevener Triathleten lassen sich auch von den hochsommerlichen Temperaturen nicht abhalten, beim Sassenberger Triathlon zu starten. Gute Resultate gibt es obendrein.

Ließen sich von der Hitze in Sassenberg nicht beeindrucken: Matthias Kütz (l.) und Martin Scharf. Foto: SVG

Was trieb eigentlich die beiden Triathleten des SV Greven, Martin Scharf und Matthias Kütz, an, sich bei der August-Hitze stundenlang bei brennender Sonne am Limit zu bewegen? Die Antwort von Martin Scharf: „Ich wollte mal sehen, was in der neuen Altersklasse geht.“ Sein Kollege Matthias Kütz wollte nach verletzungsbedingter Pause endlich wieder Wettkampfluft atmen.

Nach einer Zwangspause im vorigen Jahr schätzten sich die Veranstalter des Sassenberger Triathlons glücklich, in diesem Jahr wieder den Wettkampf anzubieten. Ein Wettkampf mit besonderem Ambiente, mit ungewöhnlichen Distanzen, mit ausgezeichneter Wasserqualität, einem großen Teilnehmerfeld und fröhlicher Stimmung beim Publikum. Wo sonst werden die Athleten beim Kurs über einen Campingplatz derart bejubelt und angespornt?

Beeindruckend auch der flüssig ablaufende Start, bei dem der Schwimmstart alle drei Sekunden in Gruppen von fünf Teilnehmern erfolgt. „So konnte ich mich ganz in Ruhe aufs Schwimmen konzentrieren, ohne Gerangel“, so Scharf.

Martin Scharf kennt die Veranstaltung in Sassenberg gut und schätzt die „Grand-Prix-Strecke“ von 1700 Meter Schwimmen im Feldmarksee, drei Runden zu je 22 Kilometer Radfahren und drei Runden zu fünf Kilometer Laufen. Der SVG-Triathlet schwamm zügig und wechselte nach 31 Minuten und 59 Sekunden auf den schnellen Radkurs. Dort verpasste er die Zwei-Stunden-Marke nur knapp mit 2:01:16 Stunden. Beim Laufen zeigten sich auch bei Scharf einige fehlende Trainingskilometer, so dass er nicht ganz zufrieden war mit der Laufzeit von 1:12:48 Stunden.

Matthias Kütz startete in Sassenberg zum ersten Mal - zeitversetzt auf der Kurzdistanz. Für ihn war es ein reibungsloses Schwimmen im Feldmarksee und er erreichte eine sehr gute Zeit von 27:54 Minuten. Auf dem Rad hatte er mit einer Zeit von 1:19:33 Stunden zunächst gute Beine. Die anspruchsvolle Laufstrecke verlangte Kütz, dem verletzungsbedingt einige Trainingskilometer fehlten, jedoch alles ab: Die erste Hälfte absolvierte er mit einem gewohnt guten Lauftempo, das er nicht bis zum Ende halten konnte - der einzige Wermutstropfen für ihn. Die Temperaturen störten da am allerwenigsten. Mit 52:32 Laufminuten erreichte er die Ziellinie.

Er wurde mit der Gesamtzeit von 2:44:30 Stunden Siebter seiner stark besetzten Altersklasse.

Martin Scharf überquerte nach 3:50:14 Stunden als Zweiter seiner Altersklasse 55 die Ziellinie.

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