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Corona und die Folgen: Pause im Tischtennis / Ems-Sport-Arena dreht eine Woche lang den Schlüssel um

Wenige Spieler und kein Platz

Greven

Am Montagmittag hat der Westdeutsche Tischtennisverband erklärt, die Saison auch über den Januar hinweg auszusetzen. Auch im Handball geht im Moment aufgrund der Corona-Pandemie wenig. Die Ems-Sport-Arena an der Gutenbergstraße ist seit Sonntag geschlossen. Ein Überblick.

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Die Ems-Sport-Arena an der Gutenbergstraße bleibt in dieser Woche dicht. Fußballer, Tennis- und Squash-Spieler müssen deshalb eine Zwangspause einlegen. Foto: Lucia Thiele

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den Sport weiterhin voll im Griff. Von Normalität kann keine Rede sein, auch wenn sich die Fußballer im Moment um diesen Eindruck bemühen. Spätestens in dieser Woche steigen alle heimischen Clubs wieder ins Training ein, um sich auf die Fortsetzung der Meisterschaftsserie einzustimmen, die in einigen Ligen schon in zwei Wochen starten soll. Derweil ist der Spielbetrieb im Handball am vergangenen Wochenende mehr oder weniger komplett zum Erliegen gekommen. Während es den Handballvereinen überlassen wird, ob sie zu den Spielen antreten oder nicht, ist der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) einen Schritt weiter gegangen. Der Spielbetrieb wurde mit Beschluss vom Montag bis zum 20. Februar ausgesetzt.

Bei den Fußballern überwiegt dagegen noch die Zuversicht, doch die Schwierigkeiten sind auch hier unübersehbar, wie das Bespiel des SC Greven 09 zeigt.

Der Bezirksligist, für den der Liga-Alltag schon am 6. Februar beginnen soll, hat nicht nur mit den üblichen Wehwehchen und Ausfällen zu kämpfen. Co-Trainer Ahmed Ali berichtete am Rande der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen Riesenbeck auch von Corona- und Quarantäne-Fällen. Am Sonntag war de Kader zwar weitestgehend komplett, die magere Vorstellungen deckte den erheblichen Nachholbedarf jedoch schonungslos auf.

Beim SC Reckenfeld ging es am Wochenende in zweifacher Hinsicht ums Testen. Nach einem bestätigten Corona-Fall ließ Trainer Thorben Zilske seine Spieler zusätzlich auf das tückische Virus testen, bevor er am Sonntag zum Spiel gegen den FC Nordwalde bat. Die medizinischen Tests fielen allesamt negativ aus und sollen fortgeführt werden.

Von einer entspannten Lage berichtete dagegen Dragan Grujic nach dem Auftaktspiel bei BW Aasee (2:2). „Zum Glück stehen mir alle Spieler zur Verfügung“, so der Saerbecker Trainer, der seinem Team ebenfalls bis zum 13. Februar den Winterspeck abtrainieren will.

Besonders groß sind die Schwierigkeiten im Indoor-Bereich. Das zeigt nicht nur die Situation der Handballer, bei denen zuletzt Stimmen laut wurden, die für eine Unterbrechung der Saison plädieren. So gab die Ems-Sport-Arena bekannt, bis zum kommenden Sonntag zu schließen. Grund ist nach Angabe des Betreibers eine Corona-Infektion beim Personal. Davon betroffen sind auch Jugendfußallteams, die die Winterpause in der Halle überbrücken. Auch Tennis- und Squash-Spieler müssen mindestens bis zum 30. Januar pausieren.

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