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Tennis: 18. Gronau Open

Centercourt benötigt jetzt viel Pflege

Gronau

15 Spielpaarungen galt es am zweiten Spieltag der 18. Gronau Open über die Bühne zu bringen. Es gab sehenswerte Begegnungen.

Von Nadine Sattler

Leah Luboldt steht im Viertelfinale. Foto: Angelika Hoof

„Wenn möglich draußen auf den Plätzen und nicht in der Halle“, hoffte Sven Gabbe auf besseres Wetter als am Vortag. Bis auf ein paar kleinere Regenschauer hielt das Wetter, somit konnten alle Spiele innerhalb des eng getakteten Zeitplans gespielt werden.

Auf dem Centercourt lieferten sich gleich zu Beginn Isabell Heupgen vom Netzballverein e.V. 1898 und Leah Luboldt vom Gladbacher HTC ein sehenswertes Match. Heupgen, die am Vortag gegen Youngster Kim Martin vom MTTC Iphitos München über drei Sätze erfolgreich spielte (3:6, 6:0, 7:5) fand schwer ins Spiel und leistete sich einige Fehler. Vor allem die kurzen Bälle wollten ihr nicht gelingen und landeten statt bei der Gegnerin häufig im Netz. Luboldt spulte ihr Spiel herunter und entschied so das Match mit 6:0 und 6:4 für sich.

Fabienne Gettwart Foto: Angelika Hoof

Auch Lea Gasparovic (TC Grün-Weiß Aachen) machte an diesem Tag mit ihrer Gegnerin Liva Yildiz vom TC Grün-Weiß Herne kurzen Prozess und marschierte im Eiltempo in die nächste Runde (6:1, 6:2).

Noch schneller schickte Fabienne Gettwart (Tennis 65 Eschborn) ihre Gegnerin Alicia Eberwein (Wiesbadener THC) vom Platz. Mit der sprichwörtlichen „Brille“ im Gepäck musste Eberwein die Heimreise antreten (0:6, 0:6).

Josy Daems Foto: Angelika Hoof

Ihr Match in die Halle verlegten Alissa Schmitz vom TC Karken und Helene Grimm (THC von Horn und Hamm e.V. im Stadtpark). Dort lieferten sich die beiden Spielerinnen ein heiß umkämpftes Match mit dem glücklicheren Ende für Schmitz (1:6, 4:6 und 7:6).

Ohne einen Ball über das Netz zu spielen erreichte Paula Rumpf vom TC Union Münster die nächste Runde. Ihre Gegnerin Meryem Güner gab das Match kampflos ab. „Das war bis jetzt auch das einzige Spiel im sogenannten Walk Over,“ zeigte sich die Turnierleitung doch sehr zufrieden mit dem bisherigen Ablauf der 18. Gronau Open.

Auch der Oberschiedsrichter Dietmar Stratmann musste mal auf den Platz. Foto: Angelika Hoof

Einzig und allein Sorge machte den Verantwortlichen der Zustand des Centercourts, der nach dem Spiel von Heupgen und Luboldt nicht mehr bespielbar war und vom Oberschiedsrichter für den Rest des Tages gesperrt wurde. „Das lag natürlich nicht an der Spielweise der beiden Spielerinnnen“, beruhigte Turnierleiter Gabbe. „Der Platz ist neu und noch sehr weich. Da müssen wir wohl ein paar Überstunden schieben heute Abend und noch gehörig Platzpflege betreiben“, hoffte er, dass der Platz für die nächsten Spieltage wieder freigegeben werden kann.

Weitere Ergebnisse der 2. Runde: Laura Böhner (Rochusclub Düsseldorf) - Josy Daems (Sparta Nordhorn) 0:6, 4:6; Mia Mack (TC Doggenburg) - Ada Gergec (Der Club an der Alster) 6:2, 6:1; Katharina Jacob (TC Rheinstadion) - Ekaterina Kazionova (MTA Tennis Club Verein) 0:6, 3:6.

Am Samstag beginnen die Achtelfinalspiele um 10 Uhr, im Anschluss finden die Viertelfinalspiele statt, ehe es am Sonntag ab 11 Uhr in die Halbfinalspiele geht. Das Finale ist für 14.30 Uhr an der Losserstraße angesetzt.

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