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Fußball: Schülermannschaften kehren zurück auf den Platz

„Das Warten hat ein Ende“

Gronau/Alstätte

Aufbruchstimmung in den Fußballvereinen. Die ersten Schülermannschaften sind schon wieder im Training, weitere werden in den nächsten Tagen folgen.

Stefan Hoof

Fortuna Gronau steigt heute wieder in das Training mit den Schüler-Mannschaften ein. Foto: sh

Die Vorbereitungen dazu laufen oder sind schon abgeschlossen. Auch beim VfB Alstätte und Fortuna Gronau wurde am Montagabend in Vorstandssitzungen das weitere Vorgehen besprochen und die Weichen für das Training gestellt. Auch Vorwärts Epe und der FC Epe erklärten am Dienstag ihr Vorgehen in der Trainingsplanung.

VfB Alstättes Vorsitzender Marco Körkemeyer freut sich, dass die Kinder bis 14 Jahre bald wieder im VfB-Stadion den Bällen hinterherjagen werden. „Wir haben die ohnehin schon erprobten Hygienemaßnahmen nochmals besprochen und der aktuellen Situation angepasst. Wir hoffen, dass die Stadt als Eigentümer der Plätze dem Konzept zustimmt.“ Ebenso sei schon mit dem Platzwart gesprochen worden, damit die notwendigen Arbeiten bis zum Trainingswiederbeginn erledigt werden können.

Der VfB Alstätte verweist darauf, dass zu den Trainingseinheiten keine Zuschauer erlaubt sind. Die Gruppen mit maximal 20 Kindern werden von zwei Übungsleitern betreut. „Die Eltern müssen gemäß den Coronavorschriften leider außen vor bleiben“, teilt der VfB mit.

Geschlossen bleiben auch die Kabinen. Die Kinder müssen schon in Sportsachen zum Platz kommen und können dort anschließend auch nicht duschen. Geöffnet ist eine Toilette.

Der Trainingsplan wird jetzt erstellt. Die Mannschaften werden auf die verschiedenen Plätze verteilt und werden zeitversetzt trainieren, damit es sich nicht zu Beginn und Ende am Eingang ballt.

Spätestens ab kommender Woche soll das Schüler-Training im VfB-Stadion beginnen.

Für die älteren Fußballer (ab 15 Jahre) sind zunächst keine Übungseinheiten z. Bsp. in Zweier-Gruppen geplant. Der VfB bittet um Geduld.

Sogar mit sofortiger Wirkung steigt Fortuna Gronau wieder ins Training mit allen Kids bis zu 14 Jahren ein. „Das Warten hat damit ein Ende“, teilt Pressewart Norbert Wensing mit. Das Okay von der Stadt Gronau liegt dem Verein bereits vor.

Dazu hat auch Fortuna sein schon im vergangenen Jahr erprobtes Hygienekonzept angepasst. Fortuna betont: „Ohne Trainer gibt es keinen Einlass auf die Platzanlage.“

Die Trainingsgruppen umfassen maximal 20 Kinder. Innerhalb der Gruppen dürfen die Kinder nicht hin und her wechseln. Auf dem Platz gibt es keine Maskenpflicht, wohl aber innerhalb des Gebäudes (Toilette und Ballraum).

Fortuna folgt der Coronaschutzverordnung strikt. Das bedeutet, dass Kinder, die bereits 15 Jahre alt sind, leider ausgeschlossen sind. Die Trainer kontrollieren das und führen zudem eine Teilnehmerliste.

Der von Jugendleiter Renee Bajorath umgehend aktualisierte Trainingsplan ist auf der Homepage veröffentlicht, ebenso der neue und vereinfachte Hygieneplan.

Fortuna Gronaus Vorsitzender Markus Hohensee weist auf einen weiteren wichtigen Punkt hin. „Der zugeteilte Trainingsplatz ist verbindlich und kann nicht beliebig je nach Wetterlage getauscht werden.“ Das heißt: Fällt ein Training auf dem Rasenplatz wegen Regens aus, ist kein Ausweichen auf den Kunstrasenplatz möglich.

Weiter gedulden müssen sich die Jugendspieler*innen (ab 15 Jahre) und Senioren*innen. Zum Re-Start für diese Mannschaften nimmt Fortuna Gronau den 5. April ins Visiert. Für konkretere Planungen dazu ist es sicherlich noch zu früh.

Rasch entschieden sich auch die Verantwortlichen bei Vorwärts Epe, nachdem das Einverständnis der Stadt zur Nutzung der Sportanlage am Wolbertshof vorlag. „Wir trainieren seit heute wieder mit den Spielern bis 14 Jahren“, erklärte Geschäftsführer André Bügener am Dienstagnachmittag.

Warten müssen auch die Spieler beim FC Epe nicht mehr. Mittlerweile dürften die Trainer und Betreuer ihre Spieler über den Trainingsauftakt am Mittwoch informiert haben. „Wir starten mit dem Training bis zur D-Jugend“, verkündete Jugendkoordinator Sascha Bajorath und ergänzte: „Die unter Corona-Maßstäben entwickelten Trainingszeiten vom letzten Jahr haben weiter Bestand für die Mannschaften.“

Auf beiden Sportanlagen in Epe hängen auch weiterhin die Verhaltenshinweise aus, um sich vor einer Infektion zu schützen.

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