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Fußball: Kreispokal 20/21 im Kreis Ahaus/Coesfeld

Der Pott bleibt im Schrank

Kreis Borken

Keine Meister, keine Auf- und Absteiger – und auch keiner, der den Pott in die Höhe reckt: Der Saisonabbruch im Fußball inklusive Annullierung wird auch den Pokalwettbewerb treffen

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Der Kreispokal wird in dieser Saison nicht verliehen. Foto: Steinbrenner

„Im Westfalenpokal werden in der kommenden Saison die identischen Teams wie in dieser Spielzeit antreten“, informierte Willy Westphal die Vereinsvertreter im Rahmen einer Videokonferenz. „Also werden wir auch keine neuen Mannschaften dafür melden können.“ Die Konsequenz: Der Kreisvorsitzende empfahl, auch diesen letzten noch offenen Wettbewerb 2020/21 zu beenden – und erntete die einhellige Zustimmung der Clubs.

Von den Vereinen aus dem Verbreitungsgebiet dieser WN-Ausgabe waren bei den Herren im Achtelfinale nur noch Vorwärts Epe und bei den Frauen im Viertelfinale VfB Alstätte und FC Epe im Wettbewerb vertreten.

Der endgültige Beschluss soll im Kreisvorstand noch getroffen werden, aus den Vereinen gab es keinen Widerspruch. „Bei den Junioren ist der Pokalwettbewerb ja schon vor einigen Wochen gestrichen worden“, erklärte Bernd Dönnewald vom Kreisvorstand. Zunächst bis zum 30. Juni seien auch keine Turniere erlaubt, dann müsse die Situation mit den gültigen Vorgaben neu bewertet werden.

Der Westfalenpokal soll derweil fortgesetzt werden, allerdings nur mit den Clubs aus der Dritten Liga und der Regionalliga, die noch spielen dürfen. So soll der westfälische Teilnehmer für den DFB-Pokal ermittelt werden. Für die nun „ausgebremsten“ unterklassigen Mannschaften gibt es aber ein Bonbon, wie der FLVW mitteilt: Sie haben automatisch ein Startrecht für den Westfalenpokal 2021/22. Das betrifft bei den Herren die SpVgg Vreden und den SuS Stadtlohn, bei den Frauen VfL Billerbeck und Turo Darfeld. Die Erstrunden-Paarungen sollen neu ausgelost werden.

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