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Ziel erreicht

Fabiane Meyer läuft neue Bestzeit

Braunschweig/Epe

Sie hat ihr Ziel erreicht: Fabiane Meyer lief in Braunschweig eine neue persönliche Bestzeit. Dabei wäre sogar noch mehr für sie drin gewesen.

Von und

Fabiane Meyer – hier auf einem Foto beim Training – verbesserte in Braunschweig ihre persönliche Bestleistung über 1500 Meter Foto: Günter Poggemann

Ein Platz unten den ersten Sechs war das Ziel. Am Ende wurde es der fünfte Platz für Fabiane Meyer über die 1500 m bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Frauen in Braunschweig.

Unerwarteter Rennverlauf

Dabei verlief das Rennen anders, als die Läuferin vom TV Westfalia Epe und ihr Trainer Reinhard Wittland das erwartet hatten. Anders als in der vergangenen Woche waren schon die äußeren Bedingungen. Temperaturen nur knapp über zehn Grad, dazu kurz vor dem Startschuss für die 1500 m einsetzender Nieselregen, störten Fabiane Meyer allerdings nicht, wie sie später berichtete. Anders war auch die Tatsache, dass zumindest wieder rund 2000 Zuschauer im Eintracht-Stadion für etwas Stimmung sorgten. „Es war schön, endlich wieder die Anfeuerungen der Zuschauer zu hören“, freute sich die Eperanerin.

Anders war aber vor allem, dass Fabiane Meyer sich, als die 13 Läuferinnen nach 100 Metern in die Innenbahn einbogen, an der Spitze des Feldes wiederfand. In der Vergangenheit hatte sie oft das Feld von hinten aufgerollt. Verunsichern ließ sie sich dadurch aber nicht, wie sie berichtete, zumal das Tempo mit 1:11,45 Min. für die ersten 400 m nicht übermäßig schnell war. Nach 400 m schoben sich zwar Sara Benfares vom LC Rehlingen und die Mitfavoritin Vera Coutellier vom ASV Köln an die Spitze, ohne sich absetzen zu können. Fabiane Meyer rollte weiter in der Spitzengruppe mit. Erst als die Titelverteidigerin Hanna Klein eingangs der Schlussrunde ihren Turbo zündete, war die Gruppe im Nu gesprengt. Schnell lag die Favoritin mehrere Meter vor Vera Coutellier und Sara Benfares. Verena Meisl von der LGO Dortmund, Fabiane Meyer und Lisa Hausdorf von der AG Hamburg-West folgten in der nächsten Gruppe.

Deutlicher Sieg

Am Ende siegte Hanna Klein deutlich in 4:13,95 Min. vor Vera Coutellier (4:17,93 Min.) und Sara Benfares (4:17,98 Min.). Fabiane Meyer kämpfte auf der Zielgerade Brust an Brust mit ihrer Dauerrivalin Verena Meisl um Platz vier. Diesmal allerdings hatte die Dortmunderin knapp in 4:19,93 Min. die Nase vorn. Fabiane Meyer verbesserte als Fünfte aber immerhin ihre persönliche Bestzeit für die 1500 m im Freien, die sie vor drei Wochen in Karlsruhe erzielt hatte, um 0,36 Sek. auf 4:20,04 Min. „Am Ende fehlte mir ein bisschen die Kraft“, berichtete die 18-Jährige später. „Leider war Fabiane leicht erkältet. Ansonsten wäre wohl wie bei den Hallenmeisterschaften eine Zeit unter 4:20 Min. möglich gewesen“, ergänzte Reinhard Wittland. Bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle im Februar war Fabiane Meyer in 4:19,66 Min. ebenfalls Fünfte geworden.

Treffen mit Kontrahentin

Die nächste Chance, vor Verena Meisl ins Ziel zu kommen, bietet sich für die 18-Jährige bereits in drei Wochen. Dann trifft sie bei den Deutschen Meisterschaften der U 23 in Koblenz erneut auf die Dortmunderin und auf Sara Benfares.

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