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Reitsport: CHIO in Aachen

Feldmanns fehlerfreies Finale

epe

Zum ersten Mal durfte der Eper Springreiter Manuel Feldmann (RV Isterberg) beim größten Reitturnier der Welt, dem CHIO in Aachen an den Start gehen. Und dabei präsentierte sich der 25-Jährige mit seiner Stute Daydream in einer klasse Verfassung.

Von Sascha Keirat

Manuel Feldmann, ehemals RV Epe, war mit Stute Daydream in der Aachener Soers erfolgreich. Foto: Archiv

Platz vier im Finale des U25-Springpokals stellt einen der bisher größten Erfolge seiner Laufbahn dar.

Das ganze Jahr über hatten Springreiter aus ganz Deutschland bei verschiedenen Turnieren versucht, sich für das Highlight in der Aachener Soers zu qualifizieren. Manuel Feldmann und Daydream – eigentlich das Pferd seiner Freundin – erreichten dieses Ziel bei den Future Champions in Hagen und schafften es in der Soers letztlich unter die besten 20 Paare. „Das war schon etwas ganz Besonderes, hier reiten zu dürfen. Ich hatte schon vorher ein gutes Gefühl, aber weiß ja nie, was am Ende dabei rauskommt. Ein kleiner Fehler, und es kann ganz schnell vorbei sein“, so Manuel Feldmann im Gespräch mit der Redaktion.

Nachdem für ihn in der Qualifikation am Dienstag noch acht Fehlerpunkte zu Buche gestanden hatten, gelangen dem Eperaner tags darauf zwei blitzsaubere Runden. „Daydream war auch am Dienstag schon gut, die Fehler muss ich mir ankreiden“, so Feldmann selbstkritisch.

Am Mittwoch lief es dann bei Pferd und Reiter rund: Nach null Fehlern im Umlauf ging es für Manuel Feldmann neben fünf weiteren Startern ins Stechen. Auch hier legten der Eperaner und Daydream eine Runde ohne Fehler hin. Drei Paare bewältigten den Parcours in der Folge aber in einer noch bessere Zeit, sodass für Feldmann am Ende der vierte Platz blieb, der zudem eine Prämie von 1800 Euro einbrachte.

Sieger dieser S***-Prüfung wurde Richard Vogel vom RV Mannheim, der Ahauser Marvin-Carl Haarmann belegte auf Labonita den zwölften Rang im Finale.

Für Manuel Feldmann bleibt kaum Zeit, die Erlebnisse vom CHIO zu genießen. Schon am kommenden Wochenende geht es für den mittlerweile in Melle lebenden Reiter weiter zur Weltmeisterschaft für junge Springpferde ins belgische Lanaken.

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