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Fußball: Jochen Wessels beendet seine Trainerlaufbahn

„Ich habe es lange genug gemacht“

Bad Bentheim/Epe

Jochen Wessels, Coach des Fußball-Bezirksligisten SV Bad Bentheim, beendet im Sommer seine Trainer-Karriere. Bis zum Abpfiff der Saison 15/16 war er mehrere Jahre auch bei Vorwärts Epe als Coach tätig und erfolgreich.

dab/sh

Viele Jahre war Jochen Wessels auch als Trainer bei Vorwärts Epe ein vertrautes Gesicht am Wolbertshof. Foto: aho

Dass Wessels bei den Obergrafschaftern nach drei Jahren aufhört, ist schon länger bekannt. Doch nun hat er sich dazu entschlossen, in der neuen Saison gar keine Aufgabe mehr zu übernehmen. „Ich habe es lange genug gemacht. Privates ist mir jetzt wichtiger“, sagt der 58-Jährige.

Jochen Wessels Foto: aho

Der SVB setzt in der kommenden Saison auf ein Trainertrio mit Dennis Fischer, Kai Vennekate und Sebastian Schmagt. Seit der Bekanntgabe dieser Entscheidung sind einige Klubs an Wessels herangetreten. „Fünf Anfragen gab es, von der Kreisliga bis zur Landesliga“, sagt der frühere Vorwärts-Coach, der „lockere Gespräche“ mit den Vereinen geführt hat: „Es hat aber nicht alles gepasst. Und es hat mich auch nicht mehr so richtig gereizt.“

Jochen Wessels Foto: aho

Vor 23 Jahren begann Jochen Wessels als Spielertrainer beim FC Schapen und wechselte dann zu seinem Heimatverein FC Schüttorf 09, bei dem er in zwei Oberliga-Jahren Assistent von Siggi Wolters war. Danach wurde er zum Chefcoach „befördert“ und ging im Anschluss zum Oberliga-Rivalen Eintracht Nordhorn. „Das war eine tolle Zeit, auch wenn das Ende nicht so schön war“, blickt Wessels auf die zweieinhalb Jahre am Heideweg zurück.

Jochen Wessels Foto: aho

Nach Stationen beim TuS Lingen, zweimal am Wolbertshof in Epe, bei der A-Jugend des FC 09 und in Schapen landete Wessels 2018 beim SV Bad Bentheim. Nach einem dritten Platz in seiner Premieren-Saison belegten die Obergrafschafter in den beiden folgenden, durch die Pandemie verkürzten Spielzeiten jeweils einen Rang im Mittelfeld.

Jochen Wessels Foto: aho

Den Gedanken, den Trainerjob aufzugeben, verfolgte Wessels schon länger. Auch die langwierigen Corona-Unterbrechungen seit dem Frühjahr 2020 spielten eine Rolle bei seiner Entscheidung.

Jetzt wünscht sich der Coach, dass es die Corona-Beschränkungen zulassen, sich von seinem Team ordentlich zu verabschieden. „Ich hoffe, dass wir im Mai oder Juni noch ein paar lockere Einheiten zusammen machen können“, sagt er. Dirk Werenbeck, sein Torwarttrainer aus Epe, wäre sofort dabei.

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