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Sportschießen: Westfalenliga-Luftgewehr

Klassenerhalt genießt Priorität für VSS Epe

Epe

Das war ein bitteres Wettkampf-Wochenende für die Eper Sportschützen in der Westfalenliga Luftgewehr - vermutlich auch schon richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf, was die Zielsetzung angeht.

Von und

Eine geschlossene VSS-Gemeinschaft: das Team der Westfalen- und Verbandsliga. Foto: Verein

Vizemeisterschaft und Aufstieg sind keine Themen mehr am Dakelsberg, Priorität genießt nun der Klassenerhalt. Grund dafür sind zwei Niederlagen, die erst einmal verdaut werden müssen.

Schon im Vorfeld saß der Schock tief, denn Stammkraft Lina Schultewolter muss aufgrund einer Schulter-Operation eine längere Zwangspause einlegen, ihre Verletzung reißt eine Lücke ins Team.

Insbesondere das erste Duell am Sonntag gegen Kamen II lief dann auch nicht nach dem Geschmack von Trainern und Schützinnen. Epe unterlag – wenn auch am Ende knapp – mit 2:3.

„Hätte, wäre, wenn – das nützt uns leider nichts, wenn die entscheidenden Ringe nicht auf der Habenseite verbucht werden können“, bemerkte VSS-Trainerin Christiane Broders.

Der Stechschuss an Position drei, den Katja Sago gegen Tim Niklasch mit 9:10 verlor, war mitentscheidend. Nachdem beide 383 Ringe erzielt hatten, ging es beim Gesamtstand von 2:2 in die Verlängerung. Hier legte Niklasch mit einer 10 vor, bekam ordentlich Beifall, sodass der Druck auf Sago lastete, ebenfalls eine 10 zum Ausgleich zu schießen. Dies gelang jedoch nicht.

Ärgerlich war sicherlich auch der Luftschuss von Lily Werner, der ihr - dann mit nur 39 anstelle 40 Wertungsschüssen - beim 381:373 Ringen gegen Nils Höllermann glücklicherweise nicht zum Verhängnis wurde. Ärgerlich war auch, dass Johanna Buntkowski nach ihrem krankheitsbedingten Ausfall zum Auftakt noch nicht wieder ihr volles Leistungsniveau erreicht hatte und mit 381:384 Ringen den Einzelpunkt gegen Jan Weiring abgeben musste.

Mit jeweils 387 Ringen kamen die VSS-Schützinnen Katharina Rekers und Sophia Benterbusch vom Stand. Rekers gewann damit gegen Danilo Zeihs (384 Ringe), Benterbusch unterlag gegen Maximilian Jockel (392 Ringe).

Im zweiten Vergleich des Wochenendes konnte sich das Eper Team von 383,8 auf 385,8 Ringe im Gesamtdurchschnitt steigern. In Summe reichte das aber beim 1:4 gegen die überlegene Vorstellung des Zweitliga-Absteigers und Gastgebers - die Schießfreunde Emsdetten - nicht aus.

Katharina Rekers traf sehr gute 394 Ringe, hatte allerdings das Nachsehen im Duell mit Nike Fischer, die herausragende 399 Ringe erzielte. Benterbusch traf erneut 387 Ringe und musste wiederholt auf 392 Ringe blicken, die jetzt durch Sabine Krista Aleksandrova erreicht wurden. Mit 377:388 Ringen kassierte Katja Sago gegen Iwana Tünte ihre zweite Duell-Niederlage und Johanna Buntkowski mit 385:390 Ringen gegen Angelika Elsbecker. Eng wurde es zwischen Lily Werner und Andrea Saße-Middelhoff, wo Werner mit 386:384 Ringen als Siegerin vom Schießstand kam.

Meisterschafts-Favorit Emsdetten ist nun ungeschlagener Tabellenführer. Epe steht nach einem Sieg und drei Niederlagen auf Tabellenplatz sechs. Punkte gegen den Abstieg sammeln heißt es am 11. Dezember. Dann trifft Epe auf den Vierten, die SGes Heepen und auf Schlusslicht DSC Wanne-Eickel.

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