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Handball: Frauen-Bezirksliga

Kömmelt will mit ihrem Team in die Meisterrunde

In zwei verschiedenen Bezirksligastaffeln treten diesmal die DHG Ammeloe/Ellewick und der SuS Stadtlohn sowie Vorwärts Gronaus Handballerinnen an.

Von Stefan Hoof

Vorwärts Gronaus Trainerin Stefanie Kömmelt geht mit einem veränderten Kader in die Saison 21/22. Foto: Angelika Hoof

Die Gronauerinnen treten zunächst am Sonntag in Ibbenbüren (17 Uhr) an, die DHG zu Hause gegen Roxel II (18 Uhr, Hamalandhalle in Vreden). Stadtlohn startet erst in zwei Wochen.

Mit einem deutlich veränderten Kader geht Vorwärts Gronau in die Spielzeit 21/22 in der Bezirksliga-Staffel 2, in der es mal nicht gegen die altbekannten Gegner geht.

In der Nordstaffel sind mit Auftaktgegner Ibbenbürener SpVg 08 II und Vorwärts Wettringen III zwei Mannschaften, die immer mal Unterstützung von oben bekommen können und über viele gut ausgebildete Spielerinnen im Verein verfügen. Dazu der TV Borghorst, gegen den es in der vorigen Saison im einzigen Spiel einen Sieg (29:15) gab, der SC Hörstel und erst recht als unbeschriebenes Blatt der VfL Eintracht Mettingen.

Neuzugang aus Ochtrup

Letztlich mit einem Kader von 17 Spielerinnen strebt Trainerin Stefanie Kömmelt den Sprung in die Meisterrunde an: „Und danach sehen wir weiter.“

Die Vorbereitung bezeichnet sie als gut - „bis vor zwei Wochen“. Dann verletzten sich Linda Hussein und Lina Brüning im Testspiel gegen Avanti Wilskracht. Zwei Team-Maßnahmen mit Übernachtung in Bad Bentheim und Teilnahme an einem Beach-Handball-Event kamen gut an in der langen Zeit ohne Punktspiele.

Während Lea Biebrach, Hannah Fischer, Elena Nagelmann (ab dem zweiten Spiel) und Celina Yegen nicht mehr zur Verfügung stehen, rücken Neuzugang Linda Hussein (aus Ochtrup) sowie aus den eigenen Reihen Leandra Ernst, Leandra Herking und die noch A-Jugendliche Hannah Lünterbusch auf. Caro Porsch fehlt im Moment verletzungsbedingt. Als „Gastspielerin mit Zweitspielrecht“ steht Trainer-Tochter Elena Kömmelt vom Landesligisten TSV Hahlen hin und wieder bereit.

Zum Auftakt gegen Ibbenbüren

Zum Saisonauftakt tritt Vorwärts Gronau am Sonntag (17 Uhr) bei der Ibbenbürener Zweitvertretung an. „Eine gefährliche Aufgabe. Wer weiß, ob die Verstärkung aus der 3. Liga erhalten“, sagt Stefanie Kömmelt.

„Das wird nach so langer Pause eine sehr komplexe, sehr anspruchsvolle Saison“, sagt Trainer Peter Chowanietz, der in seinem dritten Jahr bei der DHG auf die erste vollständige und reguläre Spielzeit hofft.

Mit den Frauen der DHG Ammeloe/Ellewick strebt er den Klassenerhalt an. Dazu wäre in der Staffel mit sechs Mannschaften ein Platz unter den ersten Drei ideal, um im nächsten Jahr in der Meisterrunde weiterspielen zu dürfen. Die anderen drei Teams spielen mit weiteren Mannschaften aus der Staffel zwei um den Klassenerhalt.

DHG-Trainer: „Werden sehen, wo wir stehen“

„Nach zwei, drei Spieltagen werden wir sehen, wie die wirklichen Kräfteverhältnisse in unserer Liga sind und wo wir als Mannschaft stehen“, sagt Chowanietz.

Am Sonntag (18 Uhr) geht es in der Hamalandhalle gegen BSV Roxel 2. „Ich habe die Hoffnung, dass wir zwei Punkte holen können“, sagt der Coach, der sich nach gelungenen Testspielen auch freut, dass er seinen Kader mit zwei Spielerinnen verstärken kann. Rechtsaußen Ann Cathrin Kemper hat jetzt nach einer Pause wieder mit dem Handball angefangen. Rückraumspielerin Daniela Oenning fand aus Stadtlohn den Weg zurück zur DHG und wird im Rückraum zum Einsatz kommen.

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