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Mädchenfußball-Spielgemeinschaft geplant

Lila liegt gut im Rennen

Gronau

Im Moment zählt die Mädchenfußballabteilung von Fortuna Gronau zusammen mit der JSG Vreden, Union Wessum und dem SV Gescher zu den größten im Kreis Ahaus/Coesfeld. Alle vier Vereine haben laut der aktuellen Bestandserhebung je sieben Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet. In der kommenden Saison 15/16 wird sich daran vermutlich etwas ändern.

Stefan Hoof

Nicht mehr gegen-, sondern miteinander wollen ab der kommenden Saison die Mädchenmannschaften von Fortuna Gronau und Vorwärts Epe spielen. Foto: aho

Fortuna Gronau und Vorwärts Epe wollen zusammen eine Mädchen-Jugendspielgemeinschaft bilden. Seit Monaten schon laufen die Gespräche zwischen den Verantwortlichen beider Vereine, in dieser Woche wurden die Planungen konkretisiert.

„Die neue Ausrichtung ist langfristiger Natur und soll in allen Bereichen von der U9 bis zur U17 greifen“, erklären Renee Bajorath (Fortuna) und Guido Albers (Vorwärts) als Sprecher beider Abteilungen. Im Idealfall wird die maximale Anzahl an Mannschaften je Jahrgang gemeldet: je zwei, das wären zehn insgesamt in dieser Abteilung. Schon in dieser Woche soll der Antrag zur Bildung einer Jugendspielgemeinschaft im Mädchenfußballbereich dem Kreisjugendausschuss des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld vorgelegt werden.

Alle bisherigen Trainer und Funktionäre der beiden Vereine wurden bereits informiert und werden in der nächsten Zeit weiter befragt, ob sie ihr ehrenamtliches Engagement in der JSG fortführen werden.

Eine Informationsveranstaltung für die Spielerinnen und deren Eltern, für Trainer, Betreuer und Funktionäre findet am 9. April ab 19 Uhr im Aristo-Hotel statt. Erst nach diesem Tag wird über die Trainer der Mannschaften entschieden, die sich wiederum später mit der Bildung der Mannschaften auseinandersetzen. Feste Trainings- und Spielorte je Halbserie sollen in jedem Fall vereinbart werden.

Bereits der Girls-Cup am 19. Juni soll von den beiden Vereinen gemeinsam durchgeführt werden, danach soll ein „Mädchentag“ das gegenseitige Kennenlernen erleichtern.

„Wir wollen die Entwicklung im Mädchenbereich über größere Kader forcieren und dazu die Jahrgänge durchgängig mit je zwei Mannschaften besetzen“, nennen Albers und Bajorath einen von mehreren Aspekten, die für die Bildung einer Jugendspielgemeinschaft sprechen.

Etliche weitere Punkte sind in den kommenden Wochen noch zu klären. Etwa die, welche Trikotfarbe gewählt wird. „Lila liegt gut im Rennen“, verrät Bajorath.

Beide Jugendvorstände stehen bei Fragen jeglicher Art zur JSG jederzeit zur Verfügung.

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