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Schießsport: VSS Epe

Meisterlich abgeliefert

Epe

Das vergangene Wettkampfwochenende in der Westfalenliga hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Potenzial der noch jungen Mannschaft der Vereinigten Sportschützen Epe ist. Das Damenteam hat sich mit zwei Siegen meisterlich präsentiert und frühzeitig schon vor dem letzten Spieltag die Vizemeisterschaft gesichert, hinter dem BSV Holzwickede (12 Mannschaftspunkte; 25:5 Einzelzähler).

Von Dirk Terbahl

Lily Werner zeigte mit ihren beiden Ergebnissen von 392 Ringen eine überragende Leistung. Foto: Verein

Rein theoretisch ist auch der Meistertitel noch drin, allerdings müsste dann Holzwickede beim Saisonfinale (9. Januar) gegen den Fünften, Buer-Bülse III, hoch verlieren und Epe entsprechend hoch gegen SV Lennetal gewinnen. Mit der aktuellen Platzierung (10 Mannschaftspunkte; 22:8 Einzelzähler) haben die Eperaner zumindest schon das Ticket für die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gelöst, die im Februar stattfinden wird. „Das war ein ganz hohes Niveau, welches wir in den kommenden Wochen noch durchs Training beibehalten wollen“, so VSS-Trainerin Christiane Broders.

An beiden Spieltagen trafen die Damen 13 Mal eine 99er-Serie, einmal standen 100 Ringe (bei Sophia Benterbusch) auf der Anzeigetafel, nachdem sie vorher schon zweimal mit 99 Ringen jeweils eine Wettkampfserie von zehn Einzelschüssen absolviert hatte. „Die Schützinnen haben alles abgerufen und sich den Doppelerfolg verdient“, lobt Broders den Einsatz jeder einzelnen VSS-Starterin.

Wenige Ringe fehlen

Fast hätte die Mannschaft auch beide Partien mit 5:0 gewonnen, allerdings fehlten hier wenige Ringe im Duell der Spitzenpositionen. In der ersten Partie gegen den BSV Buer Bülse III verpasste Katharina Rekers beim 389:390 gegen Jamie Jo Ann Wagner nur um einen Ring das Stechen und damit die Chance auf ihren Punkt. Die vier Einzelzähler zum Sieg sicherten sich dagegen die Geschwister Werner, Sophia Benterbusch und Lina Schultewolter. Die erst 14-jährige Lily Werner traf überragende 392 Ringe, denen Janine Peters ebenfalls gute 390 Ringe entgegensetzte. Schwester Lucy behielt beim 390:380 gegen Fabienne Rose das Heft in der Hand, genauso wie eine sehr gut aufgelegte Sophia Benterbusch beim 393:385 gegen Nico Legters. Den Schlusspunkt setze Lina Schultewolter in der Begegnung mit Stefanie Hansmann, die deutlich mit 387:359 Ringen ausging.

Nach kurzer Mittagspause ging es dann gegen den Ausrichter, die dritte Mannschaft des Bundesligisten SSV St. Hubertus Elsen. Hier musste sich nach einem packenden Zweikampf an der Spitze Lily Werner Sean Smit mit 392:393 Ringen geschlagen geben. Beide bekamen für die sportliche Leistung und das faire Kräftemessen großen Applaus aus beiden Fanlagern. Die anderen drei Einzelpaarungen fielen deutlicher zugunsten der VSS aus, waren aber keine Formsache.

Auch hier haben die vier Damen alles gegeben. Rekers gewann mit 392:384 Ringen gegen Jaquelyn Rappenhöner, Lucy Werner mit 393:381 gegen Maxim Kern, Benterbusch mit 387:374 gegen Carina Pottmeier und Lina Schultewolter mit 391:384 Ringen gegen Marc-Andrè Peitz.

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