Jahreshauptversammlung des SV Epe

Schöttelkotte: „Es mangelt an Kapazitäten“

Epe

Für ihre 25-jährige Treue zum Schwimmverein Epe wurden Dietmar und Thomas Oberste während der in den Sommer verschobenen Jahreshauptversammlung des Schwimmvereins Epe geehrt.

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Die Jubilare des Schwimmvereins Epe ( Foto: Verein

Die Jubilare traten im Jahr 1995 dem Verein als Familie bei. Während Thomas als aktives Mitglied regelmäßig bei Wettkämpfen mitschwamm, ließ es sich Dietmar nicht nehmen, bei den Familienstaffeln mit an den Start zu gehen. Bis heute wurde der Kontakt zur Familie Oberste aufrechterhalten; insbesondere beim Internationalen Wettkampf in Epe ist Dietmar ein vertrautes Gesicht hinterm Grill.

Eine besondere Ehre war es dem 1. Vorsitzenden Wolfgang Müller, seiner Vorstandskollegin Tanja Sanft für ihre 40-jährige Mitgliedschaft zu danken. Angefangen hatte Sanfts Karriere als Nichtschwimmerin; danach nahm sie an zahlreichen Wettkämpfen teil und qualifizierte sich zur Übungsleiterin, bis sie 2006 im Vorstand erst als 2. Geschäftsführerin und später in die Fußstapfen ihres Vaters als 1. Geschäftsführerin trat.

Müller nutzte die Gelegenheit, während der Versammlung auch seinen Vorstandskollegen, den Übungsleitern und Eltern für ihre tatkräftige Unterstützung zu danken. Neben dem regulären Wettkampfgeschehen sei das Jahr 2019 maßgeblich vom 60-jährigen Jubiläum des SVE geprägt worden.

Der Ausblick des Vorsitzenden auf dieses Jahr fiel relativ kurz aus. So steht das Vereinsleben coronabedingt quasi seit Mitte März still. Umso mehr freute Müller sich – wenn schon keine Wettkämpfe stattfinden -, dass zumindest das regelmäßige Training zwischenzeitlich wieder aufgenommen werden konnte.

Im Geschäftsbericht ließ die 2. Geschäftsführerin, Birgit Grätz, das Jahr 2019 Revue passieren – angefangen vom Ball des Sports, bei dem Natalie Nappers Platz eins um wenige Stimmen nur knapp verfehlte, über die Aktivitäten zum 60-jährigen Jubiläum und der Ferienfreizeit am Möhnesee.

Der Bericht des Sportlichen Leiters, Heinz Schöttelkotte, spiegelte ein aktives Vereinsleben mit 23 Wettkämpfen auf Bezirks-, Kreis- und Landesebene wieder. Die Aktiven des SVE überzeugten in spannenden Wettkämpfen mit starken und konstanten Einzelleistungen und erzielten so manchen Podestplatz. Insbesondere das 24-Stunden-Schwimmen bewies zum wiederholten Male den guten Zusammenhalt im Verein. Erfreulich war ebenfalls die Resonanz der Eper Grundschulen beim Stadtwerke-Cup. Dass Schwimmen ein Familiensport ist, zeigte sich insbesondere bei den Familienstaffeln im Rahmen der Stadtmeisterschaften, bei dem gleich vier Familien des SVE eine Medaille absahnten.

Schöttelkotte wies aber auch darauf hin, dass die Liste derjenigen, die gerne im SVE schwimmen lernen möchten, länger ist, als Plätze verfügbar sind. Hier fehlt es an Kapazitäten sowohl bei den Übungsleitern als auch an Kapazitäten im Wasser.

Nach dem Bericht des Kassenwartes, Wilfried Nappers, konstatierten die Kassenprüfer eine ausgeglichene Kassenführung, Der bisherige Vorstand wurde entlastet.

Bei den Wahlen wurden nachstehende Vorstandsmitglieder bei wenigen Enthaltungen in ihrem Amt bestätigt: 2. Vorsitzende: Ulrike Volmer, Sportlicher Leiter: Heinz Schöttelkotte, Geschäftsführerin: Tanja Sanft, Jugendwartin: Birgit Klümper, stellv. Schwimmwartin: Jasmin Fischer, Kassenwart: Wilfried Nappers.

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