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Tischtennis: 50. Westdeutsche Senioren-Meisterschaften in Gronau

Sorgen lösen sich in Luft auf

Epe

Die 50. Westdeutschen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren waren bis dato das größte und bedeutendste Turnier, das der TV Westfalia Epe je ausgerichtet hat.

Nadine Eckrath

Auch bei den Siegerehrungen war Dieter Bröcker ein gefragter Mann. Foto: Stefan Fleuth

TVE-Abteilungsleiter Dieter Bröcker konnte zufrieden sein mit dem, was er und seine Helfer auf die Beine gestellt hatten. Viele Teilnehmer waren aufgrund des Wetters und der Lage der Veranstaltung im Nordwesten bereits am Freitagabend vor Ort. „Ein Großteil reiste aus dem Rheinland an und war in den umliegenden Hotels untergebracht“, erklärte Bröcker.

300 Teilnehmer in sieben Altersklassen (Ü40, Ü50, Ü60, Ü65, Ü70 Ü75 und Ü80) bei den Damen und Herren sowie in den Kategorien Doppel und Mixed galt es an die Tische zu bringen. Allein 600 Einzel mussten in den Zeitplan untergebracht werden, bis die Westdeutschen Meister am Sonntagabend ihre Urkunden, Plaketten und Siegergeschenke in den Händen hielten.

„Meine größte Sorge im Vorfeld war, dass die Halle 1 nicht rechtzeitig fertig wird. Da hatte ich schon einige schlaflose Nächte. Zum Glück war das unbegründet“, sagte der Hauptorganisator. Doch die Halle 1 erstrahlte im neuen Glanz. Nicht ganz zur Freude aller Spieler. „Der Ball ist nicht eindeutig zu sehen angesichts des doch sehr hellen Bodens. Einige stört das“, erklärte der neue Westdeutsche Meister im Doppel der Ü75, Jürgen Langer. „Mich und meinen Partner hat das nicht gestört“, fügte der für den TTV Metelen aufschlagende Eperaner noch hinzu.

Auch der Vorsitzende des WTTV-Seniorenausschusses, Hans-Achim Theelen (Duisburg) war voll des Lobes: „Dieter Bröcker hat hier mit seinen Leuten tolle Arbeit geleistet. Es läuft alles nach Zeitplan, ist top organisiert.“

So hatte Theelen neben der Turnierleitung noch die Möglichkeit, selber in der Kategorie Herren 70 an die Platten zu gehen und zog ins Viertelfinale ein.

Überhaupt war das Turnier erstklassig besetzt. Nur wenige Spieler hatten kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen abgesagt wie zum Beispiel die Favoritin und Deutsche Vizemeisterin der Damen Ü50, Jutta von Diecken vom SV Arminia Appelhülsen.

Ein Fazit zog Bröcker am Ende eines langen und arbeitsintensiven Wochenendes: „Wir haben eine tolle 50. Westdeutsche Meisterschaft erlebt, alles lief perfekt nach Plan. Wir waren aber auch an beiden Turniertagen mit der gesamten Abteilung des TVE gefordert. Die ehrenamtlichen Helfer haben alle super mit angepackt, ohne sie wäre es nicht gegangen – sei es beim Auf- und Abbau der über 32 Tische, in der Betreuung der Cafeteria oder in Schiedsrichterfunktionen.“

Auf die Frage, ob er sich erneut eine Westdeutsche Meisterschaft in Gronau vorstellen könnte, lachte Bröcker: „Danke, aber mein Bedarf ist erstmal gedeckt. Das kann ich meiner Abteilung und meiner Familie nicht nochmals zumuten.“

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