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Handball: Herren-Landesliga

Spitzenreiter als „Underdog“

Gronau

Als Tabellenerster geht man eher selten als Außenseiter in eine Partie. Das ist nun für die Handballer von Vorwärts Gronau der Fall – zumindest wenn es nach Trainer Adam Fischer geht. Für sie geht es nämlich zum ersten Verfolger und Aufstiegskandidaten TSV Ladbergen.

Von Tom Veltrup

Ob Gronaus Maik Visschedyk rechtzeitig Foto: Sebastian Hoof

Topspiel-Alarm in Ladbergen: Der Tabellenzweite TSV Ladbergen lädt sich den SV Vorwärts Gronau ein – um diesen bestenfalls in der Tabelle zu überholen. Trotz der Ausgangslage sieht Vorwärts-Coach Adam Fischer seine Jungs als „Underdog“.

„Ladbergen ist eine absolute Top-Mannschaft. Sie ist überall sehr stark besetzt – egal ob im Angriff, in der Abwehr oder auf der Trainerposition“, hat Fischer reichlich Respekt vorm kommenden Gegner. „Die bezeichnen sich nicht umsonst selber als Aufstiegskandidat.“

Um den Favoriten in die Knie zu zwingen und den Platz an der Sonne zu festigen, ist nach dem Übungsleiter eine Glanzleistung von Nöten: „Wir müssen über eine starke Abwehr-Arbeit viele Bälle gewinnen. Wenn der Gegner an die Sechs-Meter-Linie kommt, versenken er den Ball auch meistens.“ Doch nicht nur die Gronauer Defensivreihe sollte einen Sahnetag erwischen: „Vorne müssen wir versuchen, mithilfe von viel Bewegung irgendwie die Abwehr auszuhebeln.“

Die Rollenverteilung ist für Fischer klar, auch wenn seine Mannschaft als Spitzenreiter in die Partie geht. „Wir sind definitiv der Underdog. Das wissen wir einzuschätzen“, so der Coach. „Ich will uns aber auch nicht klein machen. Um etwas Zählbares zu holen, muss schon Einiges zusammenkommen. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja Einiges zusammen.“

Eine besondere Anspannung spüre er vor dem Landesliga-Topspiel bei seinen Jungs nicht. „Wir trainieren ganz normal wie immer. Eine besondere Anspannung gibt es eigentlich nur vor den Derbys gegen Ochtrup oder Vreden“, sei es für Fischer ein „ganz normales Spiel.“

Verzichten müssen die Vorwärtsler definitiv auf Chris Walter, der auch den Rest des Jahres mit einer Verletzung am Daumen passen muss. Ein Fragezeichen steht derweil noch hinter dem Einsatz von Maik Visschedyk. Ob es reicht, wird sich vermutlich erst kurzfristig entscheiden.

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