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Fußball-Kreisliga A: SF Ammeloe

Sportfreunde wollen eine Saison ohne Zittern

Ammeloe

Nach einer Saison, in der die Vredener bis zum Schluss gegen den Abstieg spielten, soll das rettende Ufer in der neuen Saison früher erreicht werden. Allerdings gilt es, wichtige Spieler zu ersetzen.

-raka-

Neu in Ammeloe: (v.l.) Trainer Thomas Pech, Kilian Ibing, Max Küpers, Arne Wilbring, Robert Gericks und Luis Tenbeitel Foto: Raphael Kampshoff

Am Mittwoch beginnt für die SF Ammeloe die neue Spielzeit mit einem vorgezogenen Heimspiel gegen den SuS Stadtlohn II. In der Saison wünschen sich die Sportfreunde etwas mehr Ruhe.

Rückblick

Mit einem 4:2 am 28. Spieltag über den FC Ottenstein sicherten sich die Ammeloer den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Am letzten Spieltag stießen sie durch ein 6:0 gegen Absteiger RW Nienborg sogar noch auf den siebten Tabellenplatz vor. Insgesamt war es aber eine Saison, in der die Ammeloer eher gegen den Abstieg gekämpft haben als um eine Platzierung im vorderen Mittelfeld, was mit der hohen Anzahl an Gegentoren (60) und den wenigen geschossenen Toren (46) zusammenhing.

Personal

Vier Abgängen stehen sechs Neuzugänge entgegen. Mit Andre Stroetmann verliert das Team einen erfahrenen Spielertrainer, der die Regie im Mittelfeld führte. Als einzigen externen Neuzugang begrüßen die Ammeloer Henrie Küpers aus der U19 der SpVgg Vreden. Zudem stehen mit Kilian Ibing und Arne Wilbring zwei Spieler aus der eigenen A-Jugend neu im Kader. Robert Gericks, Luis Tenbeitel und Max Küpers stoßen aus der 2. Mannschaft dazu.

Mannschaft

Die Sportfreunde Ammeloe gehen mit einem ausgeglichenen, aber dünn besetzten Kader in die neue Spielzeit. 18 Feldspieler und ein Torwart stehen Trainer Thomas Pech zur Verfügung, wovon aber aktuell mit Henrie Küpers und Robert Gericks zwei Spieler längerfristig aufgrund von Kreuzbandverletzungen ausfallen. Die größte Herausforderung wird es sein, die beiden spielstarken Mittelfeldspieler Andre Stroetmann und Kevin Brandt zu ersetzen. Dafür bietet sich im Sturm mit Kilian Ibing nun ein Stoßstürmer an, der die beiden schnellen Spieler Marvin Rosing und Lukas Ritter gut ergänzt.

Trainer

Zwei Jahre wurden die Sportfreunde vom Duo Jürgen Banken und Andre Stroetmann trainiert. Nun übernimmt Thomas Pech diese Aufgabe. Nach fünf Jahren als Trainer beim SV Burlo nahm sich Pech eine einjährige Trainerpause. Als der SF Ammeloe auf ihn im Herbst zugekommen ist, wurde man sich schnell einig. Seit fünf Wochen trainiert er nun die Mannschaft und bereut seine Entscheidung nicht.

Erwartungen

​Das vorrangige Ziel ist es, in der neuen Saison nicht bis zum Ende zittern zu müssen, auch wenn sich alle im Verein bewusst sind, dass dies ein harter Weg werden wird. „Ich möchte die Mannschaft kontinuierlich verbessern und ihnen neue Ideen und Werkzeuge mitgeben, um erfolgreich zu sein“, so Thomas Pech. Der Ammeloer Fußball soll dabei aber nicht komplett neu erfunden werden. Als Favoriten sieht Trainer Thomas Pech die Mannschaften vom FC Vreden und SC Südlohn.

Vorbereitung

Die Trainingsbeteiligung bei den Sportfreunden ist absolut in Ordnung und alle sind hochmotiviert. Das Hauptaugenmerk lag auf der Stabilisierung der Abwehr und darauf, an der Abschlussschwäche zu arbeiten. In den Testspielen gab es zunächst eine 1:2-Niederlage gegen Westfalia Gemen II und dann ein 1:4 gegen den Bezirksligisten VfB Alstätte.

In der ersten Pokalrunde gegen Landesligist Eintracht Ahaus konnte Ammeloe 65 Minuten lang gut mithalten, musste den Rest der Zeit in Unterzahl spielen und verlor mit 0:5. Nach einem 0:0 gegen den SV Heek II konnten die Ammeloer beim eigenen Turnier durch ein 2:1 gegen Ellewick das Finale erreichen. Gegen GW Lünten unterlagen die Ammeloer knapp im Elfmeterschießen.

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