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Volleyball-Verbandsliga

TV Epe fehlt die letzte Disziplin

Epe

In ihrem ersten Heimspiel der Verbandsliga-Saison mussten die Männer des TV Epe sich dem TSC Eintracht Dortmund mit 1:3 geschlagen geben.

-sak-

Die Eper Volleyballer steigerten sich zwar im Verlauf ihres ersten Heimspiels, brachen dann aber wieder ein. Foto: Sebastian Hoof

Ohne Zuspieler Noah Jäger (verhindert), Libero Christoph Uesbeck (verletzt) setzte der TV Libero Jan Kreutziger als Zuspieler und Jonas Wesker als Libero ein. Personell also keine optimale Ausgangslage.

Die Dortmunder starteten stark ins Spiel, die Eperaner gerieten in den ersten beiden Sätzen früh ins Hintertreffen. Die Heimmannschaft machte ungewohnt viele eigene Fehler, sodass es den Gästen auch einfach gemacht wurde. Man sah dem Eper Team an, dass es sich in dieser Konstellation noch finden musste. Die Annahme machte es dem neuen Zuspieler zunächst nicht einfach, sodass Zuspieler und Angreifer noch nicht zueinander finden konnten. Die Sätze eins und zwei gingen folgerichtig an den TSC Dortmund (17:25; 16:25).

In Durchgang drei wirkte Epe eingespielter. Der Aufschwung war schon in Satz zwei erkennbar gewesen, kam aber zu spät. Jetzt war es umgekehrt: Dortmund wurde zu Eigenfehlern gezwungen, konnte den Eper Block nicht mehr überwinden. Zuspieler Kreutziger setzte die Angreifer in Szene, die ihrerseits die Bälle im Feld der Gegner platzierten. Dortmund kam noch mal heran (17:19), Epe ließ sich jedoch nicht beeindrucken. Der Satz ging an den Gastgeber (25:20).

Und Epe knüpfte im vierten Satz an den vorherigen Satz an. Schnell war ein Vorsprung erspielt, sodass es 15:9 stand. „Mit diesem Vorsprung darfst du den Satz nicht mehr abgeben“, merkte Trainer Sebastian Förster später an. Es kam jedoch anders, da Epe regelrecht einbrach. Während Dortmund den Rückstand aufholte und den Satz gewann, erzielte Epe nur noch wenige Punkte (20:25).

Trainer Sebastian Förster ist trotz dessen zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Es wäre heute sicherlich mehr drin gewesen. Für zählbare Punkte fehlt uns noch, wie im vergangenen Spiel gegen Bocholt, die letzte Disziplin. Trotz der Positionsänderungen war die Leistung gerade im dritten und zu Beginn des vierten Satzes ansehnlich.“

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