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Sportschießen: Westfalenliga

VSS Epe schielt auf die 2. Liga

Epe

Nach dem Doppelerfolg am vergangenen Spieltag fuhr das Westfalenliga-Team der Vereinigten Sportschützen Epe (VSS) am finalen Spieltag noch einen deutlichen Sieg ein.

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Die Sportschützen aus Epe zeigten auch am letzten Spieltag der Westfalenliga eine konzentrierte Leistung und setzten sich gegen den Tabellenvorletzten SV Lennetal mit 5:0 durch. Foto: dt

Der Vizemeister wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht und setzte sich gegen den Vorletzten SV Lennetal mit 5:0 durch.

Mit 391 Ringen zeigte Lily Werner mit dem Bestergebnis aus allen fünf Einzelduellen ein Topergebnis und besiegte damit Stefanie Appelbaum (385 Ringe). Schwester Lucy Werner machte es dagegen spannend und musste nach einem Endstand von 387:387 im Vergleich mit Kerstin Appelbaum in die Verlängerung. Im spannenden Stechen überzeugte sie, allerdings erst im vierten Stechschuss mit 10,7:10,0. In den drei vorangegangenen Stechschüssen trafen beide Schützinnen jeweils eine zehn, sodass nun laut Regelwerk die Zehntelwertung die Entscheidung bringen musste.

Etwas mehr „Ergebnisluft“ hatten Sophia Benterbusch, Lina Schultewolter und Katja Sago in ihren Begegnungen. Benterbusch bezwang Jessica Boss mit 389:385, Schultewolter Rebecca Oelschlegel mit 389:381. Sago holte sich den fünften Einzelzähler gegen Marc Kraeling mit 386:379.

„Über den Schnitt von 388,4 Ringen in diesem finalen Wettkampf können und dürfen wir nicht meckern“, so Christiane Broders nach dem verdienten Sieg mit lobenden Worten für ihre Schützlinge, ergänzte aber „In den kommenden Wochen müssen wir noch einige Hausaufgaben erledigen, um uns in der Aufstiegs-Relegation top vorbereitet präsentieren zu können“.

Für die VSS-Damen geht es nämlich in die Saisonverlängerung. Am 20. Februar steht die Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga an. „Hier wollen wir wieder hin und werden alles dafür tun“, gibt Broders die Marschrichtung vor. Unrealistisch ist es nicht, da die Truppe in den vergangenen Monaten immer wieder bewiesen hat, dass die Konstanz für die 2. Bundesliga durchaus reicht.

Erstmalig waren die Eperaner in der Spielzeit 2017/2018 für eine Saison Zweitligist, mussten aber aufgrund einiger Personalengpässe direkt wieder absteigen. Wohin die Reise geht, wird sich im nächsten Monat zeigen, wenn die Topmannschaften in Dortmund im Landesleistungszentrum des Westfälischen Schützenbundes gegeneinander antreten.

Mit dabei ist dann auch der neue Westfalenliga-Meister BSV Holzwickede, der sich mit 4:1 gegen Buer-Bülse III durchsetzte und uneinholbar die Tabelle anführt. Mit 14 Mannschaftspunkten und einem Einzelpunkte-Verhältnis von 29:6 untermauerte Holzwickede den Anspruch, ebenfalls in die 2. Bundesliga aufsteigen zu wollen. VSS Epe ist Vizemeister mit 12 Mannschaftspunkten und einem Einzelpunkteverhältnis von 27:8.

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