Pokal: SV Gescher - FC Epe

Wobbe trifft in letzter Minute

Gescher

Diese Pokalpartie war ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Fans des FC Epe. Denn die erlebten eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Nils Reschke

Felix Wobbe Foto: Sebastian Hoof

Erst eine Pausenführung, dann der 1:2-Rückstand im zweiten Abschnitt – und schließlich eben doch ein Happy End in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit. Nach einem 3:2 (1:0) beim Ligakonkurrenten SV Gescher steht Bezirksligist FC Epe damit im Achtelfinale des Kreispokals.

„Das war phänomenal“, frohlockte auch Spielertrainer Andre Hippers. Er selbst, aber auch Kapitän Patrick Redegeld mussten im zweiten Abschnitt das Feld angeschlagen verlassen. Genau diese Phase der Unsicherheit nutzte Gegner Gescher, um aus dem 0:1 durch Philipp Hörst (15.) selbst erst den Ausgleich, dann sogar die Führung zu erzielen (60./62.).

„Wir haben etwas gebraucht, wurden dann in den letzten 20 Minuten wieder stärker, weil auch die Nachwuchsspieler Verantwortung übernommen hatten“, sagte Hippers. Der FCE belohnte sich mit dem verdienten 2:2-Ausgleich durch Niklas Bruns fünf Minuten vor dem Ende (85.).

„Eigentlich hatten wir uns jetzt schon alle aufs Elfmeterschießen eingestellt“, gab Epes Spielertrainer zu. Doch da hatte Andre Hippers die Rechnung ohne seine Truppe gemacht.

Referee Timo Ebbing zeigte noch eine Minute als Nachspielzeit an, als ein langer Pass Felix Wobbe erreichte. Der kreuzte seinen Gegenspieler, umkurvte auch den Keeper. Und als er aus spitzem Winkel zum 3:2 vollstreckte, hielt es niemanden mehr auf der FC-Bank. „So eine Generalprobe tut gut und bringt zusätzliches Selbstvertrauen“, stellte Andre Hippers komplett zufrieden fest.

Am kommenden Sonntag geht es im Eper Derby dann nicht um Pokalehren, sondern wieder um Punkte.

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