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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

Armen Tahiri lässt SW Havixbeck jubeln

Havixbeck

SW Havixbeck hat im letzten Spiel des Jahres noch einmal für eine Überraschung gesorgt: Der vom Abstieg bedrohte A-Ligist aus den Baumbergen setzte sich im Heimspiel mit 3:2 (1:2) gegen den Tabellensechsten DJK GW Amelsbüren durch.

Von Johannes Oetz

Schnürte einen Doppelpack: Armen Tahiri (r). Foto: Johannes Oetz

„Dank dieses Erfolgs werden wir über dem Strich überwintern“, erklärte SWH-Trainer Markus Lindner nach der vorgezogenen Begegnung. Mit der Leistung seiner Truppe war der Havixbecker Übungsleiter mehr als zufrieden: „Ich bin richtig stolz auf die Truppe. Sie hat eine super Moral gezeigt.“

Zwar gingen die Platzherren nach einer Viertelstunde durch Jonathan Klossok in Führung, der Gast drehte indes nach Treffern von Jan Hendrik Möller (25.) und dem überragenden Niklas Thewes (28.) das Spiel. „In den ersten 30 Minuten hätte Amelsbüren vier oder fünf Tore schießen müssen. Sie waren uns eigentlich in allen Belangen überlegen, das war ein Klassenunterschied“, war Lindner froh, dass der Gast seine Truppe „am Leben gelassen“ hatte. In der Pause schworen sich die Habichte neu ein. „Wenn Amelsbüren nicht will, dann holen wir uns eben die Punkte“, brachte es Lindner in der Kabine auf den Punkt. Und tatsächlich stand nach dem Wiederanpfiff eine ganz andere Mannschaft des Gastgebers auf dem Platz. Jetzt entwickelte sich ein echtes Kampfspiel, in dem die Havixbecker immer mehr Zweikämpfe gewannen. Unmittelbar nach der Pause glich Armen Tahiri aus (47.). In der 68. Minute tankte sich dann Philipp Rossmann auf dem Flügel durch und flankte schulbuchmäßig in die Mitte. Und dort stieg Tahiri hoch und nickte zum 3:2 ein. Es war sein achtes Saisontor für Havixbecks Erste. Hinzu kommen 22 Buden für die Zweite in der C-Liga. Keine Frage: Der Mann weiß, wo das Tor steht.

Der Gast warf jetzt alles nach vorne. Die Havixbecker bangten, gerade in den fünf Minuten der Nachspielzeit, in denen eine Flanke nach der anderen in den Strafraum segelte. Am Ende blieb es jedoch beim knappen Kampfsieg.

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