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Handball-Kreisliga der Damen

Damen von SW Havixbeck steigen auf

Havixbeck

Zwei Spieltage stehen in der Handball-Kreisliga der Damen noch an. Die beiden Partien können die Spielerinnen von SW Havixbeck ohne Druck angehen. Grund: Am vergangenen Spieltag besiegten sie den Tabellenzweiten DJK Eintracht Hiltrup und sind damit vorzeitig Meister.

Johannes Oetz

Eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Handballerinnen von SW Havixbeck. Im Vorjahr sportlich eigentlich abgestiegen, gelang ihnen in dieser Saison in der Kreisliga der Titelgewinn. Foto: SW Havixbeck

Der Jubel fiel überraschend zurückhaltend aus: Nach dem 16:15-Auswärtserfolg der Kreisliga-Handballerinnen von SW Havixbeck beim Tabellenzweiten DJK Eintracht Hiltrup stehen die Schwarz-Weißen zwei Spieltage vor dem Saisonende bereits als Aufsteiger fest. Jan-Philipp Schürmann, der gemeinsam mit Thomas Jürgens die SWH-Mannschaft trainiert, kannte den Grund für die stille Freude bei seinen Spielerinnen: „Das war ein sehr anstrengendes Spiel, das viel Kraft gekostet hat. Die Mädels waren einfach richtig platt.“

Am 28. Februar (Sonntag) soll dann aber nach dem letzten Spiel gegen Schlusslicht TV „Friesen“ Telgte 2 ordentlich auf die Pauke gehauen werden. Perfekt ist, dass die Partie um 16.15 Uhr in der Baumberge-Sporthalle angepfiffen wird. „Das bedeutet, dass viele Havixbecker mit uns feiern können“, so Schürmann. Zuvor müssen die Schwarz-Weißen am 14. Februar (Sonntag) noch beim Tabellenfünften SV Adler Münster 2 antreten. „Die letzten beiden Spiele werden nicht abgeschenkt. Ich möchte mit nur zwei Minuspunkten aufsteigen“, sagt der 24 Jahre alte Übungsleiter.

Die bislang einzige Saisonniederlage gab es am 20. September, als die Havixbeckerinnen im Heimspiel mit 14:15 gegen den BSV Roxel 2 verloren. Ansonsten eilte das Team von Erfolg zu Erfolg.

In der vergangenen Spielzeit war die Havixbecker Mannschaft dabei sportlich abgestiegen. Da jedoch andere Vertretungen kurzfristig zurückzogen, durften die Schwarz-Weißen in der Kreisliga bleiben. In der Mannschaft gab es daraufhin einen Umbruch. Viele der älteren Spielerinnen hängten ihre Handballschuhe an den Nagel.

„Unsere jüngste Spielerin ist momentan 18, die Älteste Mitte 30. Die meisten sind um die 20 Jahre alt“, berichtet Schürmann. Elf Spielerinnen gehören fest dem Kader an, der immer wieder von sieben A-Jugendlichen unterstützt wird. „Seit einem halben Jahr trainieren wir gemeinsam mit der A-Jugend. Das hat noch einmal einen ordentlichen Schub gegeben.“

Das große Plus der Schwarz-Weißen sei der Zusammenhalt. „Wir haben nicht die Ausnahmespielerin. Vielmehr haben wir regelmäßig mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugt. Außerdem ist die Stimmung bei uns immer sehr gut – auf und neben dem Platz.“

In der kommenden Saison wollen die Havixbeckerinnen auch in der Bezirksliga viel Spaß haben. Dazu soll die Mannschaft natürlich möglichst zusammenbleiben. „Bis jetzt steht nur Christina Wolff als Abgang fest. Sie studiert in Dortmund und ist zuletzt immer gependelt.“

Doch noch ist ja nicht Schluss: Gegen den SV Adler Münster 2 und den TV „Friesen“ Telgte 2 wollen die Havixbeckerinnen noch einmal beweisen, warum sie verdient Meister geworden sind.

Für den Aufsteiger spielen:

Ines Huysmann, Alina Beckhaus, Christina Wolff, Michaela Achoulias, Lisa Roesmann, Sophie Badengoth, Lena Wolff, Sarah Küper, Iris Althoff, Sarah Hövelmann und Anastasia Achoulias sowie Anna Campe, Franziska Terwort, Clara Rieken, Amelie Badengoth, Sina Dreger, Lea Schürholz und Sophie Raupach (alle A-Jugend).

Trainer: Jan-Philipp Schürmann und Thomas Jürgens.

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