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Dreikönigsturnier: Wettbewerbe der D-Juniorinnen

Der Zug zum Tor fehlt noch

Havixbeck

Als überaus „gastfreundlich“ zeigten sich die D-Mädchen der JSG Havixbeck/Roxel bei ihrem Handball-Dreikönigsturnier. Die Gegner, allesamt Spitzenteams aus der Kreisliga des Nachbarkreises EUREGIO-Münsterland e.V., erteilten den Gastgeberinnen eine Lehrstunde.

Klaus Schulte

Die Niederlagen trübten die gute Stimmung der JSG-Spielerinnen nicht. Foto: Klaus Schulte

Als überaus „gastfreundlich“ zeigten sich die D-Mädchen der JSG Havixbeck/Roxel bei ihrem Handball-Dreikönigsturnier am Dienstag. Die Gegner, allesamt Spitzenteams aus der Kreisliga des Nachbarkreises EUREGIO-Münsterland e.V., erteilten den Gastgeberinnen eine Lehrstunde in spielerischer und taktischer Hinsicht. So setzte es durchweg Niederlagen: Gegen den TB Burgsteinfurt 2 (0:17), den TB Burgsteinfurt 1 (1:20), den SC Vorwärts Wettringen (1:15) und die DHG Ammeloe/Ellewick (2:8) gab es nichts zu holen.

Das schlechte Abschneiden kam für JSG-Trainer Maximilian Plettenberg allerdings nicht unerwartet. Der Lehramtsstudent für Mathematik und Sport im dritten Semester kennt derartige Leistungsunterschiede aus dem Handballkreis Münster, wo seine Schützlinge derzeit mit 4:18 Punkten den achten Platz einnehmen. „Meine Mannschaft umfasst zwölf Spielerinnen. Sechs kommen aus Havixbeck, fünf aus Roxel und eine Spielerin direkt aus Münster“, berichtete er.

Zum Turnier hatte der Havixbecker Coach, der selbst noch aktiv im Landesligateam der HSG Gremmendorf/Angelmodde spielt, eigens seinen Heimaturlaub bei seinen Eltern in Baunatal unterbrochen. „Ich hoffe, dass meine Spielerinnen heute etwas dazugelernt haben“, so der JSG-Trainer.

In seiner Mannschaft, die er seit Beginn der Saison trainiert, sind durchaus Spielerinnen mit Perspektiven. Nur der Zug zum Tor fehlt noch. Doch mit Torerfolgen steigt auch das Selbstvertrauen. „Wir arbeiten daran“, verspricht der Coach. „Zu Anfang der Saison haben wir Grundlagen trainiert. Dank zuletzt zunehmend besserer Trainingsbeteiligung – die Mannschaft trainiert wöchentlich je einmal in Havixbeck und einmal in Roxel – konnten endlich auch spieltaktische Dinge einstudiert werden.“

Maximilian Plettenberg ist mit viel Spaß bei der Sache. Nach jedem Spiel lobt und tadelt er mit pädagogischem Feingefühl. „Ich lerne hier auch viel für meinen späteren Beruf. Die Mannschaft gibt mir viel zurück“, verrät der angehende Pädagoge.

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