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Huysmann-Schützlinge setzen sich beim Männer 2-Wettbewerb durch

Die Dritte löst die Zweite ab

Havixbeck

Wenn beim Handball-Dreikönigsturnier von SW Havixbeck der Männer 2-Gesamtsieger ausgezeichnet wird, darf sich häufig eine Mannschaft des Veranstalters über den ersten Platz freuen. Dieses Mal war es die Drittvertretung.

Marco Steinbrenner

Es lief einfach gut für die Akteure von SW Havixbeck III. Auch Jörg Sommerfeld konnte in dieser Szene den Ball fangen und wurde später Turniersieger. Foto: Marco Steinbrenner

Wenn beim Handball-Dreikönigsturnier von SW Havixbeck der Männer 2-Gesamtsieger ausgezeichnet wird, darf sich häufig eine Mannschaft des Veranstalters über den ersten Platz freuen. Nicht anders war es auch diesmal in der Baumberg-Sporthalle. Die als Titelverteidiger gestarteten Spieler der Reserve mussten im Rahmen der Siegerehrung als Vierter artig den Akteuren der eigenen Drittvertretung zum Triumph applaudieren.

„Wir hatten keine Ausfälle. Es lief einfach gut für uns“, berichtete SWH III-Trainer Marc Huysmann, dessen Kreisliga-Team aus der ersten Mannschaft – die bekanntlich in der Bezirksliga antritt – mit vier Spielern verstärkt wurde. Frederick Leusmann, Jonas Lügering sowie Torhüter Dennis Krieger helfen allerdings auch aufgrund der U21-Regelung auch in der Meisterschaft regelmäßig aus. Philipp Wolfert wiederum wollte nach seinem Sprung in den Bezirksliga-Kader noch einmal mit seinen ehemaligen Teamkollegen zusammenspielen. „Wir haben heute kein einziges Mal zurückgelegen. Deshalb ist der Sieg am Ende auch verdient“, freute sich Huysmann.

Der 6:5-Erfolg im Eröffnungsspiel gegen die eigene zweite Mannschaft ebnete den Weg zum Turniersieg. Anschließend gab es Erfolge gegen den Bochumer Handball Club (9:8), Wiedenbrücker TV (10:9) und Germania Mauritz (7:5). Vor der letzten Partie gegen das Team aus dem Stadtteil Münsters hätte den Gastgebern bereits ein Unentschieden zum ersten Platz gereicht. „Heute hat alles geklappt. Schlecht war gar nichts.“

Die Mission „Titelverteidigung“ misslang Trainer Burkhard Thoms mit der Havixbecker Reserve. „Die Jungs konnten nicht an ihre obere Leistungsgrenze gehen“, analysierte der SWH-Coach und hatte schnell einen Grund gefunden. „Einige Spieler waren parallel noch in der Turnierleitung und Organisation beschäftigt.“ Der einzige Sieg wurde gegen Germania Mauritz mit 9:5 eingefahren. Die übrigen Partien gegen den Bochumer Handball Club (3:9) und Wiedenbrücker TV (8:9) gingen verloren. „Der Auftritt gegen Bochum war peinlich. Da hat sich die Mannschaft ziemlich blamiert“, sprach Thoms Klartext und merkte wenige Sekunden später mit einem Augenzwinkern an: „Der Spaß stand aber natürlich im Vordergrund.“

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