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Fußball: Kreisliga A 3 Münster

Die Pflicht ruft wieder

Schapdetten/Havixbeck

Am Sonntag ist auch für die Kreisliga A 3 Münster die Winterpause beendet. Der Ball rollt wieder in der Staffel, in der unter anderem Fortuna Schapdetten, SW Havixbeck und GS Hohenholte um Punkte kämpfen.

Von Christian Besse

In der K Foto: Markus Höppener

Am Sonntag ist auch für die Kreisliga A 3 Münster die Winterpause beendet. Der Ball rollt wieder in der Staffel, in der unter anderem Fortuna Schapdetten, SW Havixbeck und GS Hohenholte um Punkte kämpfen.

Die Fortuna steht von den drei Mannschaften als Tabellenvierter aktuell – zwei Partien in der Rückrunde wurden bereits gespielt – als beste da. Dennoch trennen die Schapdettener weniger Punkte von den Abstiegsrängen als vom Tabellenführer – keine allzu große Überraschung bei nur 13 Teams in der Staffel. 13 Punkte Rückstand hat das Team von Christopher Muck auf Ligaprimus Westfalia Kinderhaus 2, acht Punkte Vorsprung gegenüber Eintracht Münster, die Domstädter belegen zurzeit den Relegationsplatz. An sich ein beruhigendes Polster, sofern die Fortuna die Partie am kommenden Sonntag nicht verliert. Denn dann empfangen die Schapdettener – Eintracht Münster.

Fortuna Schapdetten hatte nur ein Testspiel

Mit der Vorbereitung kann Trainer Muck nicht komplett zufrieden sein. Allein schon deshalb nicht, weil sein Team nur ein einziges Testspiel absolvieren konnte – die Partie bei der U 23 des SV Herbern aus der Parallelstaffel A 2. Mit der Leistung seines Teams in diesem Spiel ist der Coach jedoch absolut im Reinen. Auf dem Kunstrasenplatz am Siepenweg habe die Mannschaft in Hälfte eins die Gastgeber bei starkem Gegenwind in Schach halten können und habe sie nach der Pause, nun mit dem Wind im Rücken, dominiert. Die Fortuna gewann 2:1.

Dieses Spiel haben die Schapdettener nun aber auch schon wieder fast zwei Wochen hinter sich. Mit Billerbeck und Appelhülsen war man regelmäßig zwecks weiterer Testpartien im Gespräch. Aber, so Christopher Muck: „Durch Corona beim Gegner oder Corona bei uns hat es nie gepasst.“

Zwei Fortuna-Spieler hatten sich während der Vorbereitung mit dem Virus infiziert, dazu kamen die Spieler, die mit ihnen Kontakt gehabt hatten und daher vorsichtshalber nicht an den Trainingseinheiten teilnehmen durften. „Der Sturm hat uns auch nicht gerade in die Karten gespielt“, sagt der Coach. Immerhin hätten sich die Spieler durch (zusätzliche) Laufeinheiten in Form gehalten. „Fit sind sie auf jeden Fall alle“, so Muck.

SW Havixbeck: „Das leidige Thema Personal“

Auch sein Kollege Mario Zohlen blickt auf eine durchwachsene Vorbereitungszeit zurück. Aus einem ähnlichen Grund: „Es ist das leidige Thema Personal“, sagt der Coach von SW Havixbeck. „Wir hatten bei den Trainingseinheiten im Schnitt zehn Feldspieler, und das hatte mit Corona nichts zu tun. Und das sorgt dafür, dass einige Spieler nicht wettbewerbsfähig sind.“ Auf der anderen Seite: „Die Jungs, die da sind, ziehen gut mit.“

Vier Tests absolvierte die Zohlen-Elf – darunter einen gegen Borussia Darup aus der A 2 Ahaus/Coesfeld, den die gerade erst in die Vorbereitung gestarteten Schwarz-Weißen mit 1:4 verloren, und einen gegen die (eigene) A-Jugend der JSG Havixbeck/Hohenholte (3:1). Aussagekräftiger waren die beiden Spiele gegen den B-Ligisten SG Telgte 2 und Wacker Mecklenbeck, Meisterschaftskandidat in der Parallelstaffel A 2 Münster. Beide Partien endeten 2:2, mit den Leistungen in beiden war der SWH-Coach zufrieden.

Wichtig ist, dass die Havixbecker sie nun auch in den Pflichtspielen aufs Parkett bringen, denn für die Havixbecker ist die Luft dünner als für Schapdetten. Nur vier Punkte trennen die Schwarz-Weißen vom Platz für die Abstiegsrelegation.

GS Hohenholte: Maue Ergebnisse, gute Leistung

Noch näher dran ist SWH-Tabellennachbar GS Hohenholte. Die Elf von Lukman Atalan hat noch zwei Zähler weniger auf dem Konto, immerhin liegen mit Nienberge und Gievenbeck 2 noch zwei Mannschaften zwischen den Gelb-Schwarzen und Eintracht Münster.

Und: GSH-Coach Lukman Atalan hatte in den vergangenen Wochen keine Probleme mit Personalschwund und mangelnden Gelegenheiten, Spielpraxis zu erlangen. „Die Vorbereitung war angesichts der Coronasituation ganz normal“, sagt der Hohenholter Trainer. „Wir hatten sechs Spiele auf unserem Plan und haben alle sechs auch durchziehen können.“

Die Gelb-Schwarzen testeten bei der Warendorfer SU (A 2 Münster, 2:3), gegen Fortuna Seppenrade (A 2 Ahaus/Coesfeld, 1:1), beim Bezirksligisten Union Lüdinghausen (0:2), bei BW Ottmarsbocholt (A 2 Münster, 2:4), gegen C-Ligist Marathon Münster (5:1) und den TSV Handorf, Meisterschaftskandidat in der Parallelstaffel A 1 (1:3). „Die Ergebnisse waren nicht so positiv“, so Trainer Atalan, der mit den Leistungen unterm Strich aber zufrieden war,

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