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Handball: Havixbeck verliert 24:39

Ein gebrauchter Tag für Schwarz-Weiß

Havixbeck

Eine einseitige Partie sahen die Handball-Anhänger in der Baumberge-Sporthalle. SW Havixbeck hatte gegen den Bezirksliga-Konkurrenten HSG Ascheberg/Drensteinfurt nicht viel zu bestellen und verlor am Ende mit 24:39.

Marco Steinbrenner

Nur selten konnte sich SWH-Kreisläufer Moritz Albers (hier im Zweikampf mit Sven Gosheger) gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt durchsetzen. Foto: Marco Steinbrenner

„Wir sind aktuell nicht besser“, musste Martin Drewer, Trainer des Handball-Bezirksligisten SW Havixbeck, nach der 24:39 (7:19)-Heimpackung gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt enttäuscht feststellen. „Ohne auf dem Feld zu arbeiten und in der Abwehr gut zu stehen, lässt sich eine Begegnung nicht gewinnen.“ Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres 2015 ließen die Schwarz-Weißen jeglichen Einsatz vermissen. Bisweilen war ein Klassenunterschied zu erkennen. „Wir haben gegen einen sehr starken und konzentriert agierenden Gegner gespielt“, stellte der SWH-Coach außerdem fest.

Das Spiel sei, so Drewer weiter, bereits in den ersten acht Minuten verloren worden. Drei Bälle wurden direkt ins Aus befördert. Außerdem verwarf Thorsten Lejeune zwei Siebenmeter. „Die Fortune hat auch noch gefehlt“, sagte der Havixbecker Übungsleiter und musste zudem beobachten, dass sich die Gäste hervorragend auf das Spiel der Drewer-Sieben eingestellt hatten. HSG-Trainer Volker Hollenberg stellte seine Abwehrformation auf eine 6:0-Deckung um. „Wir wollten die Anspiele auf Kreisläufer Moritz Albers unterbinden“, so Hollenberg Ein Vorhaben, das nahezu perfekt in die Tat umgesetzt wurde, denn Albers traf lediglich zweimal.

Als die heimischen Zuschauer in der 19. Minute ernüchtert auf die Anzeigetafel blickten und einen 2:11-Rückstand ihrer Mannschaft registrierten, war die Partie schon längst gelaufen. Die sehr einseitige Begegnung nahm ihren Lauf und Drewer sprach sogar von einem „Offenbarungseid“. Ohne jegliches Selbstvertrauen agierten die Havixbecker und kamen gegen den starken Rückraum der Spielgemeinschaft überhaupt nicht klar. Auch die beiden SWH-Torhüter, Arndt Cassens und Dennis Krieger, hatten sich in der Hinrunde schon stärker präsentiert. Kurzum: Es war ein gebrauchter Tag für den Tabellenviertletzten, der vor der kurzen Weihnachtspause am kommenden Samstag (19. Dezember) noch beim TV Vreden gefordert ist. Bei einer ähnlichen Vorstellung wie gegen das Team aus Ascheberg/Drensteinfurt droht die nächste Niederlage.

SWH: Weiper (4), Schürmann (3), C. Mühlenkamp (3), Hölscher (3), F. Mühlenkamp (2), Albers (2), Lügering (2), J. Beumer (1), Leusmann (1), Lejeune (1), Steens (1/1), Wolfert (1).

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