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Fußball: Kreisliga A 3 Münster

GS Hohenholte: Der Blick geht nur nach oben

Hohenholte

Nur zwei Punkte trennen die Fußballer von GS Hohenholte vom Relegationsplatz. Dennoch schaut Lukman Atalan, Trainer des A-Ligisten, nur nach oben.

Von Christian Besse

Oft musste Lukman Atalan zusehen, wie seine Mannen beste Chancen vergaben. Doch die Trendumkehr sei bereits eingeleitet, ist der Hohenholter Trainer überzeugt. Foto: Johannes Oetz

Die Fußballer von GS Hohenholte sollten nach unten schauen. So könnte man die Tabelle der Kreisliga A 3 Münster deuten, in der die Gelb-Schwarzen nach Beginn der Winterpause und 14 von 24 Spielen auf dem achten Platz stehen. Das klingt nicht schlecht, doch diese Liga umfasst nur 13 Teams. Und nur zwei Pünktchen trennen Hohenholte vom Relegationsplatz.

Doch Trainer Lukman Atalan schaut nicht nach unten. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit dem Klassenerhalt keine Probleme haben werden“, sagt der GSH-Coach. Er glaubt fest an das Potenzial seines Teams: „Abgesehen von der Punkteausbeute bin ich mit der Entwicklung des Teams absolut zufrieden. Wir sind mittlerweile soweit, dass wir in dieser Liga jeden schlagen können.“

Die Statistik gibt das nicht wieder. Sieben Niederlagen hat die Atalan-Elf bisher kassiert, bei fünf Siegen und zwei Unentschieden. Aber die Tabelle spiegle die Leistung seines Teams falsch wider, so der Trainer. „Wir hatten leider nicht soviel Glück. Wir hätten schon viel mehr Punkte auf dem Konto haben müssen.“

Lukman Atalan

Schwer verdauliche Derby-Niederlage

Atalan verweist auf immerhin fünf Partien, die ganz anders hätten ausgehen sollen – die Hinrunden-Partien gegen Gimbte und Münster 05 sowie die Begegnungen mit Altenberge, Roxel und Havixbeck. „Alle diese Spiele hätten wir gewinnen müssen.“ Besonders das Derby bei den Schwarz-Weißen wird der Hohenholter nicht so schnell vergessen. Ein Elfmeter wurde verschossen, „zehn, elf Chancen nicht genutzt“. Am Ende gewann Havixbeck mit 1:0. Atalan: „Im Training haben wir die meisten Chancen verwertet, und in den Spielen lief es dann nicht.“

Doch die Negativserie scheint mittlerweile gerissen. Gegen Schapdetten sowie in den Rückspielen gegen Gimbte und 05 nutzten die Gelb-Schwarzen ihre Chancen – und gewannen. „Da lief es auf einmal“, so Atalan. Dass sein Team nach dem Schapdetten-Spiel beim souveränen Ligaprimus Kinderhaus 2 mit 0:6 unter die Räder kam, ist für ihn nicht der Maßstab. Die Entwicklung sei eindeutig positiv bei einer sehr jungen Mannschaft, die im Rückspiel gegen Münster mit vielen ehemaligen A-Junioren einen Altersdurchschnitt von rund 22 Jahren auf den Platz brachte.

Atalan: „Gegen Münster 05 hat man den Fortschritt gesehen, vor allem taktisch. Und wir hatten vier Hundertprozentige, haben drei davon genutzt. So kann‘s weitergehen.“ Zumal zumindest hinten von Beginn an der Motor rund lief: Die Hohenholter Defensive zählt zu den fünf besten der Liga.

Dass es in der Hinserie dennoch lange eher mau lief, könnte seine Ursache nicht nur im fehlenden Glück, sondern mit in der Abwesenheit eines Schlüsselspielers haben: „Vielleicht liegt es daran, dass Stephan Waltering lange verletzt ausgefallen ist. Aber er wird in der Rückrunde wahrscheinlich wieder dabei sein.“

Wenn dann noch der taktische Fortschritt anhält und die Chancen weiter so genutzt werden wie zuletzt, geht der Hohenholter Blick weiter nur in eine Richtung: nach oben.

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