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Fußball: Kreisliga A 2 Münster

GS Hohenholte holt einen Punkt in Nienberge

Hohenholte

GS Hohenholte hat trotz guter Chancen vor allem in den ersten Minuten beim SC Nienberge „nur“ einen Punkt geholt. Eine weitere bittere Pille mussten die Gäste in der Nachspielzeit schlucken.

-chrb-

Stephan Waltring (2.v.r.), hier im Heimspiel gegen den SV Herbern 2, traf in Nienberge zur Hohenholter Führung. Foto: Christian Besse

Nach dem 1:1 im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen die Herberner U 23 hat A-Ligist GS Hohenholte auch in der zweiten Partie der Saison remis gespielt. Nach einem 2:2 (1:0) im Nachholspiel beim SC Nienberge trat die Elf von Lukman Atalan am Dienstagabend die Heimreise in die Baumberge an. Verzichten müssen die Gelb-Schwarzen am kommenden Sonntag in der Partie bei Saxonia Münster auf David Bussmann, der beim SCN die Ampelkarte sah.

„Das Ergebnis war am Ende leistungsgerecht“, so GSH-Trainer Atalan, „aber bitter für uns, weil wir zwei Mal in Führung gegangen sind und zwei unglückliche Gegentore kassiert haben. Wir mussten aufpassen, weil die Nienberger mit Cedric Eisfeldt, Timon Stude und Adam Ouedraogo drei schnelle Stürmer hatten. Aber unsere Abwehr hat das sehr gut gemacht, die beiden Gegentore waren im Grunde die einzigen Chancen für den SCN.“

Die Gästeführung durch Stephan Waltring fiel in der elften Minute, doch die Hohenholter hätten schon früher das 1:0 erzielen können. Aber Waltring (2.) und Timo Nolte (6.) hatten Pech im Abschluss. Dann jedoch eroberte Mario Boonk den Ball, der über Wendelin Kemper zu Waltring kam – der Hohenholter ließ SCN-Keeper Ole Niehoff aussteigen und netzte ein. Neun Minuten später hätte Timo Nolte auf 2:0 erhöhen können, das Leder verfehlte jedoch erneut knapp das Gehäuse.

Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel tankte sich Marvin Niehoff durch die gegnerische Hälfte, sein Abschluss aus 16 Metern verfehlte aber haarscharf das Gehäuse seines Namensvetters Ole. Im Gegenzug dann die kalte Dusche für die Gäste, als Nick Münder den zu diesem Zeitpunkt noch recht schmeichelhaften Ausgleich des SC Nienberge erzielte (48.).

Doch die Atalan-Elf legte wieder vor. Nach einem Einwurf von Marvin Niehoff flankte Waltring auf den langen Pfosten, wo Patrick Wilhelmer das Leder zur erneuten GSH-Führung einköpfte (65.). 13 Minuten später war aber auch das 2:1 wieder Geschichte, als Eisfeldt nach einem Fehlpass der Hohenholter deren Führung wieder egalisierte. In der letzten Viertelstunde des Spiels dominierten die Gastgeber, ohne jedoch zu weiteren zwingenden Chancen zu kommen.

Eine weitere bittere Pille musste Hohenholte mit der Gelb-Roten Karte gegen Bussmann in der Nachspielzeit (90.+3) wegen zweimaligen Foulspiels schlucken. Lukman Atalan zufolge sei das erste „Foul“ jedoch keines gewesen, weil Bussmann tatsächlich den Ball gespielt habe.

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