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Fußball: Kreisliga A

GS Hohenholte macht den Sack nicht zu

Hohenholte

Da war ganz schön was los auf dem Teltheide-Sportplatz, beim 1:1 (1:0) zwischen GS Hohenholte und Eintracht Münster.

Von Theresa van den Berg

Traf zum 1:0: Serwen Agirman (l.). Dafür herzt ihn Marvin Niehoff. Und auch Leon Marquardt (r.) gratuliert. Foto: Johannes Oetz

Da war ganz schön was los, beim 1:1 (1:0) zwischen GS Hohenholte und Eintracht Münster: Ein verschossener Elfmeter, ein später Gegentreffer und eine Rote Karte in der Nachspielzeit. Mit allem war Hohenholtes Trainer, Lukman Atalan, alles andere als einverstanden. „So ein Spiel musst du gewinnen.“

Zwar erarbeiteten sich die Schwarz-Gelben nicht so viele Chancen wie gewohnt, für einen Sieg hätten sie aber allemal gereicht. Während sich die Eintracht über die gesamten 90 Minuten auf das Verteidigen konzentrierte, machten die Hohenholter das Spiel. „Auch wenn das nicht unsere beste Leistung war, fühlt es sich an wie eine Niederlage“, sagte der GSH-Coach. Für drei Punkte fehlte an diesem Tag allerdings zu oft der letzte Pass.

Nach dem 1:0 von Serwen Agirman (24.) vergab Bendik Fechner die große Gelegenheit zum 2:0: Statt auf den frei vor dem Tor stehenden Patrick Wilhelmer querzulegen, lupfte er den Ball über den Kasten (70.). Zehn Minuten später vergab Stephan Waltring einen Handelfmeter. Und so kam es, wie es kommen musste: Mit der einzigen Chance kamen die Gäste kurz vor dem Abpfiff durch Laurin Pieper zum Ausgleich. Nach einem Ballgewinn machten die Münsteraner das Spiel schnell und trafen aus dem Rückraum zum 1:1 (87.).

Die verlorenen Zähler waren aber nicht das einzige, worüber sich der Coach ärgerte. Auch die Rote Karte nach einem Foul von Jeremias Lefert schmeckte ihm nicht. „Das war sein erstes Foul, kein gestrecktes Bein und ein 50:50-Ding. Da hätte ich mir in der Nachspielzeit mehr Fingerspitzengefühl vom Unparteiischen gewünscht.“

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